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WM 2018: Löw schickt vier Spieler heim - und hat eine große Überraschung parat

Vier Spielern des vorläufigen Aufgebotes hat Joachim Löw die bittere Absage für Russland überbringen müssen. Eine sehr große Überraschung ist dabei. Die Pressekonferenz zum Nachlesen im Liveblog.

Joachim Löw bei der PK: Tah, Leno, Petersen und Leroy Sané müssen abreisen

Joachim Löw bei der PK: Tah, Leno, Petersen und Leroy Sané müssen abreisen

Getty Images

Bundestrainer Joachim Löw hat seine Entscheidungen gefällt: Torwart Bernd Leno, Verteidiger Jonathan Tah, Mittelfeldmann Leroy Sané und Angreifer Nils Petersen werden nicht mit nach Russland reisen. Insbesondere die Nicht-Nominierung von Sané ist eine dicke Überraschung. Dem 22-Jährigen war in der abgelaufenen Spielzeit sein großer Durchbruch in England gelungen, er war mit Manchester City Meister und persönlich zum besten Nachwuchsspieler der Saison gewählt worden. Eine kleine Überraschung ist auch, dass Löw Kevin Trapp, der bei Paris nicht erste Wahl ist, Leno vorgezogen hat. Eine andere Konsequenz dieser Entscheidung: Manuel Neuer ist in Russland als Nummer eins gesetzt.

Hier können Sie die Pressekonferenz mit dem Bundestrainer im Liveblog nachlesen.

Löw schickt vier Spieler heim - und hat eine große Überraschung parat

  • Finn Rütten
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    Löw schickt also Leno, Tah, Petersen und überraschend Sané nach Hause. Daraus ergibt sich folgender Kader für Russland:

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    Alle vier aussortierten Spieler hätten "sehr charakterstark" auf ihre Nicht-Nominierung reagiert, berichten Kapitän Neuer. In der manschaftsinternen Whatsapp-Gruppe hätten sie bereits dem Team alles Gute und maximalen Erfolg in Russland gewünscht.

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    Das einzige, was Löw zur überraschenden Nicht-Nominierung von Sané gesagt hat: "Das war eine sehr enge Entscheidung zwischen ihm und Julian Brandt, die zugunsten von Brandt gefällt wurde."

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    Wie angekündigt steht Bundestrainer Löw nicht für Fragen zur Verfügung. Nach seinen Ausführungen zum Kaderentscheid verlässt er die Bühne. Kapitän Manuel Neuer stellt sich den Journalisten. Fragen zu Sanés Nicht-Nominierung müssen also warten.

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    Der 22-jährige Leroy Sané war 2016 für 50 Millionen Euro vom FC Schalke zu Manchester City gewechselt und hatte in der abgelaufenen Saison seinen großen Durchbruch in England. Mit City wurde er Meister und zum besten Nachwuchsspieler der Premier League gewählt. Er erzielte wettbewerbsübergreifend 14 Tore bei 19 Assists in 49 Spielen. Ihn nach der Saison nicht für Russland zu nominieren, dürfte für Diskussionen sorgen.

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    Damit sind die Wackelkandidaten Julian Brandt und Sebastian Rudy in Russland mit dabei.

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    Leroy Sané ist eine ganz dicke Überraschung. Das Supertalent von Manchester City gehörte für viele nicht zu den Wackelkandidaten.

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    Bernd Leno, Jonathan Tah, Nils Petersen und Leroy Sané werden nicht mit nach Russland fahren.

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    Löw holt sehr weit aus, ehe er die Namen verkündet.

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    Die Entscheidungen seien "wahnsinnig knapp" gewesen.

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    Löw wolle "das große Ganze" im Blick haben, "variabel agieren" können und einen "ausgewogenen Kader" mit nach Russland nehmen.

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    Die Enttäuschung bei den vier Betroffenen sei "sehr, sehr groß" gewesen, so Löw.

  • Finn Rütten
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    Löw hat das Wort. Es gäbe "sicherlich schönere Tage im Leben eines Bundestrainers" als heute.

  • Finn Rütten
    • Finn Rütten

    Löw möchte seine Entscheidung nur bekanntgeben und erläutern, steht aber laut DFB-Pressesprecher nicht für Rückfragen der Journalisten zur Verfügung.

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    Und der Bundestrainer ist angekommen. Jede Sekunde dürfte es losgehen.

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