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Besuch bei Schumacher: Todt hat Hoffnung auf Besserung von Schumis Zustand

Fia-Präsident Jean Todt hat sich nach einem Besuch bei Michael Schumacher hoffnungsvoll über dessen Gesundheitszustand geäußert. Der Formel-1-Champion habe bereits Fortschritte gemacht.

Fia-Präsident Jean Todt besuchte Michael Schumacher in seinem Haus am Genfer See in der Schweiz

Fia-Präsident Jean Todt besuchte Michael Schumacher in seinem Haus am Genfer See in der Schweiz

Über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher ist wenig bekannt. Nun hat sich Fia-Präsident Jean Todt positiv über die Rehabilitation des Formel-1-Rekordchampions geäußert. "Er kämpft. Sein Zustand verbessert sich, was sehr wichtig ist", sagte Todt dem französischen Fernsehsender RTL, "genau wie die Tatsache, dass er jetzt bei seiner Familie ist." Todt betonte, dass der 45-Jährige "in den letzten Wochen und Monaten Fortschritte gemacht hat, aber noch ein langer und harter Weg vor ihm liegt". Mit Hinweis auf die Privatsphäre der Familie Schumacher wollte er keine weiteren Details preisgeben.

Schumacher war Anfang September nach mehrmonatigem Krankenhausaufenthalt in sein Haus am Genfer See in der Schweiz verlegt worden, um dort die weitere Phase der Rehabilitation fortzusetzen. Dort hat ihn Todt vor dem Großen Preis von Japan besucht.

Todt und Schumacher verbindet eine gemeinsame, erfolgreiche Vergangenheit. Der 68-Jährige war zwischen 1993 und 2008 Teamchef beim Formel-1-Rennstall Ferrari. Schumacher gewann in dieser Zeit als Ferrari-Pilot fünf Weltmeistertitel in Serie.

Schumacher war am 29. Dezember im Skigebiet Méribel in den französischen Alpen zwischen zwei markierten Pisten gestürzt und mit dem Kopf auf einen Fels aufgeschlagen. Mit einem lebensgefährlichen Schädel-Hirn-Trauma wurde der siebenfache Formel-1-Weltmeister in die Universitätsklinik von Grenoble gebracht und mehrfach operiert.

tob

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