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Deutschland-Splitter: Mountain-Bikerin Spitz holt Silber

Die Silber-Serie der deutschen Olympia-Athleten hält an: Auch Mountain-Bikerin Sabine Spitz wurde Zweite. Die Sprint-Kanuten um Ronald Rauhe hatten zuvor enttäuscht. Die Deutschland-Splitter.

Schlussspurt bei den Olympischen Spielen in London. Der Samstag hat noch einmal viel zu bieten. Auch die Deutschen greifen zum vorletzten Mal nach Medaillen. Das sind die aktuellen News über das deutsche Team bei Olympia.

Mountain-Bikerin Spitz stürzt und gewinnt Silber

Herausragende Leistung für eine 40-Jährige: Nur ein zwischenzeitlicher Sturz hinderte Sabine Spitz daran, in den Kampf um die Goldmedaille in der Mountain-Bike-Konkurrenz einzugreifen. Die Cross-Country-Olympiasiegerin von Peking konnte auf dem anspruchsvollen Kurs in Hadleigh Farm, außerhalb von Londen an der Themsemündung gelegen, nur dem Tempo der Französin Julie Bresset nicht folgen, die sich den Olympiasieg sicherte. Dritte wurde die US-Amerikanerin Georgia Gould. Sabine Spitz hat mit dieser Silbermedaille einen kompletten Satz olympischer Medaillen gewonnen.

Deutsche Geher ohne Chance

In Geher-Konkurrenz über 50 Kilometer hatten die deutschen Teilnehmer keine Chance, in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Der Berliner André Höhner wurde Elfter in 3:44:26 Stunden; Christoph Linke aus Potsdam kam in 3:49:19 Stunden auf den 24. Platz. Olympiasieger wurde der zweimalige Weltmeister Sergej Kirdjapkin (Russland) in 3:35:59 Stunden vor dem Australier Jared Tallent und dem Chinesen Si Tanfeng.

Klein und Wolfram springen ins olympische Finale vom Turm

Mit guten Vorkampf- und Halbfinal-Leistungen haben die Turmspringer Sascha Klein und Martin Wolfram leichte Hoffnungen auf eine Medaille geweckt. Als Achter des Halbfinales zog der WM-Dritte Klein am Samstag in London mit 503,75 Zählern in den olympischen Endkampf ein. Beim Olympia-Debüt bekam Wolfram insgesamt 519,00 Punkte, das bedeutete Rang fünf. Nach zwei Durchgängen hatte Wolfram sogar geführt. Auch Klein fiel bei den letzten beiden Sprüngen noch etwas zurück.

Deutschlands Moderne Fünfkämpfer Steffen Gebhardt

Deutschlands Moderne Fünfkämpfer Steffen Gebhardt (Bensheim) und Stefan Köllner (Potsdam) sind mit ordentlichen Leistungen in den Olympia-Wettkampf in London gestartet. Gebhardt beendete am Samstag das Fechten als Auftaktdisziplin auf einem guten sechsten Platz. Er gewann 20 Gefechte und erhielt dafür 880 Punkte. Der WM-Vierte Köllner fand nur schwer seinen Rhythmus, verbesserte aber durch einen gelungenen Endspurt seine Bilanz auf 16 Siege bei 19 Niederlagen. Mit 784 Punkten belegte Köllner zunächst Rang 21 unter 35 Teilnehmern. Die Führung übernahm der Tscheche David Svoboda, der mit 27 Siegen einen olympischen Rekord aufstellte.

Rauhe bleibt ohne Medaillen im Kanu-Sprint

Ronald Rauhe ist am Abschlusstag der olympischen Kanu-Wettbewerbe im Sprint-Finale ohne Medaille geblieben. Im Finale über 200 Meter belegte der Deutsche auf dem Dorney Lake in Eton nur den achten Platz. Erster Olympiasieger auf der Sprintstrecke im Einer-Kajak wurde Ed McKeever aus Großbritannien vor dem Spanier Saul Craviotto Rivero und Mark de Jonge aus Kanada.

1000-Meter-Olympiasieger Sebastian Brendel belegte im Sprintrennen sogar nur Platz 16. Er fuhr im B-Finale als Achter und Letzter ins Ziel.

Auch im Zweier-Kajak fuhr Rauhe mit seinem Partner Jonas Ems im Sprintrennen klar an einer Medaille vorbei. Im Ziel war das Duo nur Achter.

feh/kbe/csa/dho/DPA / DPA

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