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Olympisches Schwimmen: Ein Fabelweltrekord und starke Franzosen

Der US-Schwimmerin Dana Vollmer ist im Finale über 100 Meter Schmetterling ein Fabelweltrekord gelungen. Die Franzosen triumphierten dafür mit ihrer Freistil-Staffel der Männer über 4 mal 100 Meter.

Weltmeisterin Dana Vollmer aus den USA hat den zweiten Finaltag der Schwimmer mit dem zweiten Weltrekord der Olympischen Spiele in London eröffnet. Die Staffel-Olympiasiegerin von 2004 siegte am Sonntagabend über 100 Meter Schmetterling in 55,98 Sekunden und blieb damit als erste Frau in einem Rennen unter 56 Sekunden. Zweite wurde die WM-Dritte Lu Ying aus China in 56,87. Bronze holte die Australierin Alicia Coutts in 56,94 Sekunden.

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Die französische Freistilstaffel der Männer holte über die 4 mal 100 Meter nach einem packenden Rennen die Goldmedaille. Der Europameister bezwang das Team der USA in 3:09,93 Minuten, die mit ihren Superstars Ryan Lochte und Michael Phelps nach 3:10,38 anschlugen. Bronze ging an Russland in 3:11,41 Minuten. Die deutsche Freistilstaffel der Männer ist auf Platz sechs geschwommen. Benjamin Starke, Markus Deibler, Christoph Fildebrandt und Marco Di Carli schlugen nach 3:13,52 Minuten an. Damit blieb das DSV-Quartett nur eine Hundertstelsekunde über dem deutschen Rekord aus dem Vorlauf am Vormittag.

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Die französische Schwimmerin Camille Muffat hat die Goldmedaille über 400 Meter Freistil gewonnen. Die WM-Dritte siegte am Sonntagabend im Finale mit olympischem Rekord von 4:01,45 Minuten. Zweite wurde die Amerikanerin Allison Schmitt in 4:01,77 Minuten. Die erste Schwimm-Medaille für Gastgeber Großbritannien bei den Heimspielen holte Rebecca Adlington. Die Olympiasiegerin von Peking 2008 holte Bronze in 4:03,01 Minuten.

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Cameron van der Burgh ist als erster südafrikanischer Schwimmer Olympiasieger. Der vom Ex-Bundestrainer Dirk Lange betreute WM-Dritte setzte sich über 100 Meter Brust mit Weltrekord von 58,46 Sekunden durch. Van der Burgh verbesserte die alte Bestmarke des Australiers Brenton Rickard um zwölf Hundertstelsekunden. Zweiter wurde Christian Sprenger aus Australien vor dem Amerikaner Brendan Hansen. Der Japaner Kosuke Kitajima schwamm nur auf Platz fünf. Er hätte der erste Schwimmer überhaupt werden können, der drei Olympiasiege auf einer Strecke in Serie schafft. Die deutschen Starter Hendrik Feldwehr und Christian vom Lehn waren im Vorlauf gescheitert.

tis/DPA / DPA

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