HOME

Olympia in Rio: Die größte Frau des Fußballs geht - mit Gold, aber ohne Medaille

Es war ein perfekter Abschied für Silvia Neid: Die deutschen Fußball-Frauen gewannen erstmals Olympia-Gold. Danach wurde gefeiert, getanzt und gesungen - nur auf eine eigene Medaille musste die Bundestrainerin verzichten.

Olympia Silvia Neid

Bundestrainerin Silvia Neid zwischen ihren Spielerinnen Svenja Huth (l.) und Lena Goeßling: Gold bei Olympia als Karrierekrönung

Silvia Neid fühlte sich auch ohne eigene Medaille um den Hals als glücklichster Mensch. Der erstmalige Olympiasieg der deutschen Fußball-Frauen verschaffte der scheidenden Bundestrainerin ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit. "Das kann man fast nicht in Worte fassen. Das ist ja das besondere, wenn man so ein Turnier gewinnt, wenn man dort ankommt, wofür man arbeitet. Das erfüllt einen mit Stolz", sagte Neid und gab das Motto für die lange Party-Nacht aus: "Heute wird getanzt und gesungen."

Das taten die Spielerinnen schon im legendären Maracanã-Stadion ausgiebig. Zweieinhalb Stunden nach dem Abpfiff schallten immer noch Jubel-Lieder aus der Kabine, ehe es zur großen Sause ins Deutsche Haus ging. "Es ist total komisch. Ich freu' mich, aber dieses: Krass, ich bin Olympiasieger, das kann man gar nicht beschreiben. Da brauche ich noch ein paar Tage, bis ich realisiere, dass ich Olympiasiegerin bin", beschrieb Melanie Behringer die Gefühlslage im DFB-Team. 

Silvia Neid: "Ich bin einfach total happy"

Der 2:1-Sieg im Finale gegen Schweden war für Neid der krönende Abschluss ihrer imposanten Trainer-Laufbahn. "Das war das i-Tüpfelchen. Ich bin einfach total happy", sagte sie. Nach dem Abpfiff war die oft so reservierte und kontrollierte Bundestrainerin jubelnd auf den Rasen gerannt und auf die Traube der Spielerinnen gesprungen. Danach nahm sie für das Siegerfoto mitten zwischen ihren Schützlingen Platz. Nur die Medaille blieb ihr verwehrt: Die erhalten bei Olympia stets nur die Sportler.

Neid konnte es verschmerzen. Nach zwei WM- und acht EM-Titeln, die sie als Spielerin, Assistentin und Bundestrainerin gewonnen hatte, gab es obendrauf den historischen Olympia-Triumph. "Ein ganz großer Abschluss für eine Frau, die den deutschen Frauenfußball am meisten geprägt hat", gratulierte DFB-Präsident Reinhard Grindel in den Stadionkatakomben.

"Sie hat viel geleistet. Seit der U19 ist sie meine Trainerin. Ich freue mich total, dass sie so einen perfekten Abschluss gekriegt hat.
Ich sage: Sie hat das verdient", erklärte Behringer.

Neben der Mittelfeldspielerin vom deutschen Meister Bayern München und der Bundestrainerin gehört auch Anja Mittag zum kleinen Kreis der Spielerinnen, die alle wichtigen internationalen Titel errungen haben. "Olympiasieger ist schon cool. Das schafft man nicht jeden Tag. Ich habe jetzt alles gewonnen. Das ist der Hammer", sagte die Stürmerin, die bei der Siegerehrung das Trikot der verletzt abgereisten Simone Laudehr in die Höhe hielt.

"Ich genieße es jetzt einfach"

Als Matchwinnerin Dzsenifer Marozsán und Co. um 20 Uhr brasilianischer Zeit die goldenen Plaketten umgehängt bekamen, stand Neid stolz mit einigem Abstand daneben. Ihren goldenen Abschied hatte sie vor allem der Edel-Technikerin zu verdanken, die mit einem Traumtor die Führung erzielt und mit einem Pfostenschuss das Eigentor von Linda Sembrant eingeleitet hatte.

"Ich freue mich natürlich über die eineinhalb Tore, die ich dem Team schenken konnte. Ich bin froh, dass mir das so gelungen ist und wir die Goldmedaille um den Hals haben", sagte Marozsán. "Das ist ein wunderschöner Moment. Ich genieße es jetzt einfach."

Auch Kapitänin Saskia Bartusiak war aus dem Häuschen. "Das Gefühl ist unbeschreiblich. Wir alle haben Gold", sagte sie und fügte mit Blick auf die Bundestrainerin an: "Es ist einfach nur genial, dass sie so ein Ende hat." Neid sah dies ähnlich und verkündete mit einem zufriedenen Lächeln: "Es fällt mir total leicht, die Zügel jetzt aus der Hand zu geben." 

tim / DPA

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?