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Olympische Winterspiele 2018: Einwohnerzahl berücksichtigt: der etwas andere Medaillenspiegel von Pyeongchang

Meist gilt: Das Land, das die meisten Medaillen holt, ist auch das erfolgreichste. Das scheint unfair, weil diese Sichtweise die Einwohnerzahl außer Acht lässt. Der stern hat das gewonnene Edelmetall ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt.

Alternativer Medaillenspiegel Olympische Spiele 2018

Die Amerikanerin Mikaela Shiffrin konnte sich über Gold im Riesentorlauf der Damen freuen.

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Welche Nation war bei den Olympischen Spielen am erfolgreichsten? Diese Frage wird auch nach den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang in der Regel mit einem Blick auf das errungene Edelmetall beantwortet. Es gilt: Je mehr Medaillen ein Land gewinnt, desto erfolgreicher ist es. Ganz oben thront am Ende Norwegen, gefolgt von Deutschland. Ein Sieg im Eishockeyfinale hätte den Medaillenregen des deutschen Teams sogar mit Platz eins im Gesamtranking gekrönt.

Allerdings wird bei dieser Sichtweise die Einwohnerzahl der teilnehmenden Länder außer Acht gelassen. Nicht umsonst tummeln sich bei den Olympischen Sommer- wie auch Winterspielen regelmäßig eher die großen Länder im oberen Teil des Medaillenspiegels. 

Medaillen im Verhältnis zur Einwohnerzahl

Wir haben ein alternatives Ranking erstellt, in dem die Zahl der gewonnenen Medaillen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl eines Landes gestellt wird. Es gilt, je weniger Einwohner für eine errungene Medaille "nötig" sind, desto höher wird der Erfolg bewertet. So rücken auch kleinere Länder im Gesamt-Ranking eher einmal ein paar Plätze nach oben. Alle Gold-, Silber- und Bronzemedaillen werden dabei gleich gewichtet, Gold wiegt also in unserem Ranking nicht schwerer als Bronze oder Silber. Am Ende steht in dieser Tabelle das kleine Fürstentum Liechtenstein ganz oben, Norwegen rutscht auf Platz zwei.

Hinweise: Der alternative Medaillenspiegel wird regelmäßig, aber nicht in Echtzeit aktualisiert. Der Stand entspricht der oben im Artikel angegebenen Uhrzeit. Die Tabelle ist durchsuchbar. Russland ist wegen Doping von den Spielen ausgeschlossen. Russische Athleten nehmen als "Olympic Athletes of Russia" (OAR) unter neutraler Flagge teil. Als Quelle für die Einwohnerzahlen und Anregung diente das Projekt "Medals per Capita".  

Den konventiellen Medaillenspiegel zu Olympia 2018 in Pyeongchang finden Sie bei uns natürlich auch: Hier oder eingebettet in den stern-Live-Ticker. 

Schlangen, Heavy Metal und Co.: Warum die Norweger wirklich so unschlagbar sind bei Olympia

rös
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.