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News des Tages: Auf A14 gewendet: 85-jähriger Geisterfahrer verursacht Unfall mit zwei Toten

Mord an 14-Jähriger in Berlin: Tatverdächtiger festgenommen +++ Chinesisches Parlament hebt Begrenzung der Amtszeiten des Präsidenten auf +++ Kardinal Lehmann ist tot +++ Betrunkener Autofahrer schläft an der Ampel ein +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

news - geisterfahrer a14

Warum der 85-Jährige auf der A14 plötzlich wendete, ist bislang noch unklar

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • 85-jähriger Geisterfahrer verursacht Unfall mit zwei Toten (17.53 Uhr)
  • 14-Jährige aus Berlin getötet - Tatverdächtiger festgenommen (12.49 Uhr)
  • Chinesisches Parlament hebt Begrenzung der Amtszeiten des Präsidenten auf (8.59 Uhr)
  • Kardinal Karl Lehmann im Alter von 81 Jahren gestorben (8.44 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im -Ticker:

+++ 21.53 Uhr: Lufthansa schließt Standort für Flugbegleiter in Düsseldorf +++

Die Lufthansa schließt ihre Düsseldorfer Station für rund 400 Flugbegleiter. "Niemand wird seinen Arbeitsplatz bei Lufthansa verlieren - es wird ein Wechselangebot zu den Kabinenstandorten Frankfurt und München geben", teilte ein  Sprecher der Fluggesellschaft am Sonntagabend mit. Die Änderung greift zum Winterflugplan 2018/2019, die Verhandlungen über einen Sozialplan sollen am 20. März beginnen. Zuvor hatte die "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" ("NRZ", Montag) darüber berichtet.

Die Lufthansa Airlines wollen sich strategisch auf die Drehkreuze Frankfurt und München konzentrieren. "Die letzte originäre Lufthansa-Langstrecke ab Düsseldorf wird im Laufe des Winterflugplans 2018/19 von Eurowings übernommen", erklärte der Sprecher. Die Entscheidung bedeute aber keine Abkehr vom Standort Düsseldorf. "Ganz im Gegenteil: Der Flughafen Düsseldorf spielt für die Lufthansa Group eine immer wichtigere Rolle."  Dessen Weiterentwicklung werde zudem durch die Lufthansa-Tochter Eurowings gewährleistet

+++ 20.41 Uhr: Protest gegen türkische Syrien-Offensive legt englische Bahnhöfe lahm +++

Demonstrationen gegen den türkischen Militäreinsatz in Syrien haben am Sonntag in Manchester und London zu erheblichen Störungen im Zugverkehr geführt. Der zentrale Piccadilly-Bahnhof in Manchester war am Nachmittag vorübergehend geschlossen, nachdem eine Gruppe von Protestierenden die Gleise gestürmt hatte. Am Abend kam auch der Zugbetrieb am Londoner Bahnhof King's Cross wegen der Proteste zum Erliegen, wie das Unternehmen Virgin Trains mitteilte.

Auf Bildern lokaler Medien waren Dutzende Menschen auf den Gleisen in Manchester zu sehen. Sie trugen Flaggen mit den Farben der Kurdenmiliz YPG und dem Porträt von PKK-Chef Abdullah Öcalan. Zu dem Protest hatte nach Medienberichten unter anderem die Gruppe "Friends of Kurdistan - Manchester" aufgerufen. 

+++ 19.47 Uhr: Bericht: Elf Tote bei Absturz eines türkischen Flugzeugs im Iran +++

Beim Absturz eines türkischen Privatflugzeugs im westlichen Iran sind Medien zufolge alle elf Menschen an Bord ums Leben gekommen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf Quellen am Absturzort. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor. Laut Fars prallte die Maschine gegen einen Berg und explodierte. An Bord waren demnach acht Passagiere und drei Crewmitglieder.

Die zivile Luftfahrtbehörde im Iran bestätigte den Absturz der türkischen Maschine über Schahr-e Kord, der Hauptstadt der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyari. Rettungsteams wurden in den Absturzort entsandt. Die Maschine war von Schardschah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Atatürk-Flughafen in Istanbul unterwegs. 

+++ 19.13 Uhr: Papst fordert "humanitäre Korridore" für Flüchtlinge nach Italien +++

Papst Franziskus hat die Schaffung weiterer "humanitärer Korridore" für Flüchtlinge nach Italien gefordert. "Schaffen Sie weitere humanitäre Korridore für die Flüchtlinge von Krieg und Hunger", sagte Franziskus am Sonntag vor Mitgliedern der katholischen Laiengemeinschaft Sant'Egidio in Rom, die sich für die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzt und in der Vergangenheit derartige "Korridore" eingerichtet hatte.

Offenbar mit Blick auf den Wahlsieg rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien bei der Parlamentswahl in Italien am 4. März warnte der Papst vor Fremdenfeindlichkeit. Derzeit gebe es eine "große Angst" vor den Auswirkungen der Globalisierung. "Und diese Angst richtet sich häufig gegen Menschen, die fremd, anders und arm sind, als wären sie Feinde", sagte Franziskus. "Also verteidigt man sich gegen diese Menschen und denkt, auf diese Weise das, was wir sind und was wir haben, zu bewahren."

+++ 18.37 Uhr: Saudi-Arabien schafft Spezialeinheiten zur Korruptionsbekämpfung +++

Der saudiarabische König Salman hat die Schaffung von Spezialeinheiten im Kampf gegen die Korruption angeordnet. Die Einheiten seien bei der Staatsanwaltschaft angesiedelt und sollten "die Effizienz erhöhen" und den Anti-Korruptions-Kampf vorantreiben, teilte Generalstaatsanwalt Saud al-Modscheb in einer vom Informationsministerium verbreiteten Erklärung mit. Die Einheiten sollen demnach in Fällen von Korruption ermitteln und diese vor Gericht bringen. Nähere Details wurden nicht bekannt.

+++ 18.03 Uhr: 15-Jähriger gesteht Tötung von 14-Jähriger in Berlin +++

Ein 15 Jahre alter Schüler hat gestanden, eine 14-Jährige in Berlin getötet zu haben. Das teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Der Junge aus dem Bekanntenkreis des Mädchens war Morgen festgenommen worden. Er ist deutscher Staatsangehöriger. Die Mutter der 14-Jährigen hatte die erstochene Jugendliche am Mittwochabend mit schweren Verletzungen in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Alt-Hohenschönhausen gefunden. Alarmierte Rettungskräfte konnten den Tod des Mädchens nicht mehr verhindern. 

+++ 17.53 Uhr: 85-jähriger Geisterfahrer verursacht Unfall mit zwei Toten +++

Ein 85 Jahre alter Geisterfahrer hat auf der A14 bei Leipzig einen schweren Unfall mit zwei Toten und vier teils schwer Verletzten verursacht. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte, war der Mann am Samstagabend mit seinem Wagen an der Anschlussstelle Leipzig-Nordost zunächst noch richtig in Richtung Magdeburg aufgefahren, hatte dann aber kurz darauf auf der Autobahn gewendet. Auf seiner Falschfahrt in Richtung Dresden sei er dann mit einem entgegenkommenden Wagen frontal zusammengestoßen. Zwei nachfolgende Autos wurden noch in den Unfall verwickelt.

Der Falschfahrer starb noch an der Unfallstelle. Der 76 Jahre alte Fahrer des entgegenkommenden Wagens wurde schwer verletzt und starb wenig später im Krankenhaus. Seine 73 Jahre alte Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. Nach Angaben des Polizeisprechers konnte der 76-Jährige dem Geisterfahrer nicht mehr ausweichen. "Der hatte keine Chance." In einem der beiden anderen in den Unfall verwickelten Autos wurden drei Menschen im Alter von 52, 34 und 16 Jahren leicht verletzt. 

+++ 16.45 Uhr: Putin will die Krim "nie" an die Ukraine zurückgeben +++

Russlands Präsident Wladimir Putin will die Halbinsel Krim "nie" an die Ukraine zurückgeben. "Was, sind Sie verrückt?", sagte der Staatschef auf eine entsprechende Frage eines Journalisten in einem heute veröffentlichten Dokumentarfilm. Er würde die Krim unter keinen Umstände aufgeben. 

+++ 16.35 Uhr: Front National soll künftig "Rassemblement National" heißen +++

Die französische Front National soll künftig "Rassemblement National" heißen. Diesen neuen Namen schlug die Vorsitzende Marine Le Pen auf dem Parteitag im nordfranzösischen Lille vor. Die Umbenennung will Le Pen noch von der Basis bestätigen lassen. Der Name lässt sich in etwa mit "Nationale Vereinigung" übersetzen. Er hat aber auch einen militärischen Anklang und bedeutet in diesem Kontext so viel wie "Aufmarsch". Mit der Umbenennung will Le Pen den Kurs der "Entdämonisierung" ihrer Partei vorantreiben und sie mit Blick auf die Europawahl im kommenden Jahr für Bündnisse öffnen.

+++ 16.27 Uhr: 15-jährige Tote auf Baustelle - Sturz aus großer Höhe vermutet +++

Nach dem Fund einer toten 15-Jährigen auf einer Baustelle im Münsterland gehen die Ermittler von einem Sturz aus großer Höhe aus. "Diesen Sturz hat das Mädchen aufgrund der schwersten Verletzungen an Kopf und Körper nicht überlebt", erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Sonntag nach der Obduktion. Warum die 15-Jährige in der Nacht die Baustelle aufgesucht und vermutlich den Baukran bestiegen habe, sei nach wie vor ungeklärt. Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung einer Vielzahl auf der Baustelle gesicherter Spuren und die Befragung von möglichen Zeugen, dauerten an. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine abschließende Bewertung des Sachverhalts nicht möglich", betonte er. 

+++ 16.14 Uhr: Neun Zivilisten in Äthiopien erschossen - mit Extremisten verwechselt +++

Sicherheitskräfte in Äthiopien haben neun Zivilisten irrtümlich für Extremisten gehalten und getötet. Zwölf weitere Menschen seien bei dem Vorfall in dem Ort Moyale an der Grenze zu Kenia im Süden des Landes verletzt worden, teilte die Armee mit. Die Soldaten hätten zu einer Einheit gehört, die im Grenzgebiet gegen Extremisten vorgehen soll. Fünf Militärangehörige seien nach dem Zwischenfall entwaffnet worden, gegen sie werde jetzt ermittelt, hieß es in einer Erklärung weiter.

+++ 15.59 Uhr: Deutsche Bank schüttet für 2017 gut zwei Milliarden Euro Boni aus +++

Die Deutsche Bank wird trotz erneut roter Zahlen für 2017 gut zwei Milliarden Euro Boni an ihre Mitarbeiter ausschütten. "Der Betrag für die variable Vergütung wird für die gesamte Bank etwas oberhalb von zwei Milliarden Euro liegen", sagte Personalvorstand Karl von Rohr der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt.

+++ 15.34 Uhr: Merkel schickt Putin manchmal deutsches Bier +++

Der russische Präsident Wladimir Putin wird von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gelegentlich mit deutschen Bier versorgt. Das sagt Putin in einem Porträtfilm zur Präsidentenwahl am 18. März, der heute online gestellt wurde. Putin arbeitete in den letzten Jahren der DDR als Agent des sowjetischen Geheimdienstes KGB in Dresden und lernte dort nach eigenen Angaben das örtliche Bier schätzen. "Angela schickt mir von Zeit zu Zeit ein paar Flaschen Radeberger Bier", sagt der Kremlchef im Film.

+++ 13.08 Uhr: Fall Skripal: Restaurantgäste sollen persönliche Gegenstände reinigen +++

Im Fall des vergifteten russischen Ex-Spions Sergej Skripal hat die englische Gesundheitsbehörde Gäste eines Pizza-Restaurants und eines Pubs im englischen Salisbury aufgerufen, persönliche Gegenstände zu reinigen. In beiden Lokalen seien Spuren des Nervengifts entdeckt worden, bestätigte die Chefin der Gesundheitsbehörde, Sally Davies. Der Aufruf betreffe nur rund 500 Gäste der beiden Lokale, die sich am vergangenen Sonntagnachmittag und -abend dort aufgehalten haben. Weiterhin sei nicht von einer unmittelbaren Gesundheitsgefährdung auszugehen. Es könne aber gesundheitsschädlich sein, kontaminierten Gegenständen über einen längeren Zeitraum ausgesetzt zu sein, sagte Davies. Kleider, Handys und andere Gegenstände sollten daher gereinigt werden.

+++ 12.49 Uhr: 14-Jährige aus Berlin getötet - Tatverdächtiger festgenommen +++

Nach dem gewaltsamen Tod einer 14-Jährigen in ihrer Wohnung in Berlin ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. "Wir bestätigen die Festnahme. Mehr können wir zur Zeit noch nicht sagen", erklärte eine Polizeisprecherin. Der Verdächtige wurde nach Polizeiangaben in seiner Wohnung festgenommen und am Sonntag von der Mordkommission vernommen. Die 14-Jährige war am Mittwochabend mit schweren Verletzungen von ihrer Mutter in der gemeinsamen Wohnung gefunden worden. Rettungskräfte konnten ihren Tod nicht mehr verhindern. Am Donnerstag war die Tat bekannt geworden, eine Obduktion in der Rechtsmedizin bestätigte den Verdacht eines Gewaltverbrechens. Die Polizei ermittelte zunächst im persönlichen Umfeld des Opfers. 

+++ 12.26 Uhr: Mann bricht bei Rettung seines Hundes ins Eis ein und stirbt +++

Ein 46-jähriger Mann ist in Mecklenburg-Vorpommern bei der Rettung seines Hundes ins Eis eingebrochen und gestorben. Das tragische Unglück ereignete sich nach Polizeiangaben am Kritzower See in der Gemeinde Lübz. Der Mann versuchte demnach seinen Hund zu retten, der ins dünne Eis eingebrochen war. Dabei brach er selbst ein und schaffte es nicht mehr, aus eigener Kraft aus dem Wasser zu gelangen. Ein Zeuge alarmierte den Rettungsdienst. Zwar konnten die Rettungskräfte den Mann, der bereits bewusstlos war, aus dem Wasser bergen. Trotz sofortiger Versuche zur Wiederbelebung konnte der Notarzt aber nur noch den Tod des 46-Jährigen feststellen. Der Hund überlebte.

+++ 11.53 Uhr: Front National schließt umstrittenen Gründer Jean-Marie Le Pen aus +++ 

Die rechtsextreme französische Partei Front National (FN) hat endgültig alle Bande zu ihrem umstrittenen Gründer Jean-Marie Le Pen gekappt. Die Teilnehmer eines Parteitags im nordfranzösischen Lille stimmten einer Änderung der Parteistatuten zu, mit der Le Pens Posten als Ehrenvorsitzender abgeschafft wird, wie FN-Vize-Chef Jean-François Jalkh bei dem FN-Kongress in Lille sagte. Laut einem Tweet der Partei stimmten knapp 80 Prozent für die entsprechende Regeländerung.

Der heute 89-Jährige Le Pen war bereits im Jahr 2015 aus der Partei ausgeschlossen worden, nachdem er mehrfach die Gaskammern der Nazis zum als "Detail der Geschichte" des Zweiten Weltkriegs bezeichnet hatte. Seinen Posten als Ehrenvorsitzender hatte er aber vorerst behalten. 

+++ 11.39 Uhr: Zehn Verletzte durch Kohlenmonoxidvergiftung in Stuttgart +++

Zehn Menschen sind in Stuttgart mit einer Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine 44-jährige Frau und ihr sechsjähriger Sohn wurden schwer, der 46-jährige Ehemann und weitere sieben Kinder im Alter von vier bis 19 Jahren leicht verletzt, wie die Polizei Stuttgart mitteilte. Lebensgefahr bestand nicht. Nachdem die 44-jährige Frau am Samstagabend über Unwohlsein und Kopfschmerzen klagte, hatten Angehörige den Rettungsdienst verständigt. Beim Betreten der Wohnung lösten die Kohlenmonoxid-Warnmelder sofort Alarm aus. Alle Bewohner wurden umgehend in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr entdeckte mehrere Behälter mit glühenden Holzkohlen, die offenbar zum Beheizen der Wohnung verwendet wurden.

+++ 8.59 Uhr: Chinesisches Parlament hebt Begrenzung der Amtszeiten des Präsidenten auf +++

Chinas Nationaler Volkskongress hat die Begrenzung der Zahl der Amtszeiten des Präsidenten aufgehoben. Das Parlament billigte eine entsprechende Verfassungsänderung, welche die Macht von Staatschef Xi Jinping weiter ausbaut. Bislang war die Amtszeit von Chinas Staatschefs auf zwei Mandate von je fünf Jahren begrenzt. 

+++ 8.44 Uhr: Kardinal Karl Lehmann im Alter von 81 Jahren gestorben +++

Im Alter von 81 Jahren ist der frühere Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, gestorben. Lehmann starb am frühen Morgen in seinem Haus in Mainz, wie das Bistum mitteilte. Der langjährige Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz hatte im September einen Schlaganfall und eine Hirnblutung erlitten. Mit "großer Betroffenheit und Trauer" reagierte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, auf die Nachricht von Lehmanns Tod. "Ein großer Theologe, Bischof und Menschenfreund geht von uns", erklärte Marx. "Mit seinem Tod verlieren wir einen warmherzigen und menschlichen Bischof, den eine große Sprachkraft auszeichnete." Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf erklärte, das Bistum trauere um einen "weit über die Kirche hinaus hoch anerkannten Theologen und Seelsorger, einen leidenschaftlichen Brückenbauer zwischen den Konfessionen und einen Zeugen des Glaubens inmitten der Gesellschaft."
Der 1936 im baden-württembergischen Sigmaringen geborene Lehmann war von 1983 bis 2016 Bischof von Mainz. Bundesweit bekannt wurde er vor allem in seiner Zeit als Vorsitzender der Bischofskonferenz von 1987 bis 2008. Im Jahr 2001 erhob ihn der damalige Papst Johannes Paul II. zum Kardinal.

+++ 6.46 Uhr: Mann in Indonesien von Sumatra-Tiger getötet +++

Ein Sumatra-Tiger hat in einen Mann getötet. Die Leiche des 34-Jährigen sei am Ufer eines Flusses gefunden worden, teilten die Behörden mit. Der Bauarbeiter habe am Samstag noch von seiner Arbeit aus gemeinsam mit Kollegen das Tier gesichtet, das um die Baustelle strich. Nach einigen Stunden hätten sich die vier Männer in der abgelegenen Region in der Provinz Riau in Sicherheit bringen wollen. Das Tier sei aber offenbar noch in der Nähe gewesen. Es war bereits der zweite tödliche Tiger-Angriff in diesem Jahr.

+++ 4.48 Uhr: Tausende Menschen demonstrieren in Florenz gegen Rassismus +++

Tausende Menschen haben an einer Demonstration in Florenz gegen Rassismus teilgenommen. Sie gedachten eines Senegalesen, der am Montag von einem Rentner auf offener Straße erschossen worden war. Der 65-jährige Italiener hatte nach eigenen Angaben sich selbst töten wollen, dann aber den 54-jährigen Straßenhändler Idy Diene erschossen.

+++ 4.00 Uhr: Spuren von Nervengift in Restaurant nach Anschlag auf Ex-Spion +++ 

Nach dem Giftanschlag auf den russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter haben Ermittler nach Informationen der BBC Spuren von Nervengift in einem Restaurant gefunden. Das Lokal werde derzeit untersucht, berichtete der britische Sender. Der 66-jährige Skripal und seine 33-jährige Tochter Yulia sollen dort am vergangenen Wochenende nur wenige Stunden vor ihrem Zusammenbruch auf einer Parkbank in der südenglischen Kleinstadt Salisbury gegessen haben.

+++ 3.05 Uhr: Türkische Truppen stehen offenbar kurz vor Afrin +++

Türkische Truppen sind nach Angaben von Aktivisten am Samstag bis kurz vor Afrin vorgerückt. Nur noch wenige hundert Meter trennten die nordwestsyrische Stadt von Ankaras Streitkräften, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die türkischen Streitkräfte hatten am 20. Januar eine Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG in der syrischen Region Manbidsch gestartet. 

+++ 2.49 Uhr: Schaffelhuber gewinnt auch im Super-G +++

Anna Schaffelhuber setzt ihre Gold-Serie bei den Paralympischen Winterspielen fort. Die Monoski-Fahrerin aus Regensburg gewann im  das zweite Gold beim zweiten Start bei den Spielen in Pyeongchang. Schon am Samstag hatte sie in der Abfahrt gesiegt. Bei den vorherigen Winterspielen 2014 in Sotschi hatte sie alle ihre fünf Rennen gewonnen.  

+++ 2.27 Uhr: Rothfuss holt nächste Medaille im Super-G +++

Wieder eine Medaille, wieder Silber: Nach Platz zwei in der Abfahrt musste sich Andrea  bei den Paralympics in Pyeongchang auch im Super-G-Rennen der stehenden Klasse nur ihrer französischen Dauer-Rivalin Marie Bochet geschlagen geben. Nach 1:33,10 Minuten war die 28-Jährige aus Mitteltal diesmal nur 0,27 Sekunden langsamer als die nun sechsmalige Paralympics-Siegerin Bochet. Alana Ramsay wurde mit mehr als zwei Sekunden Rückstand auf Rothfuss Dritte. Für die Schwäbin, deren linker Arm von Geburt verkürzt ist, ist es die siebte Medaille bei Paralympischen Spielen. 

+++ 2.00 Uhr: Betrunkener Autofahrer schläft an der Ampel ein +++

Ein betrunkener Autofahrer ist in einem ungünstigen Moment von der Müdigkeit übermannt worden. Bei laufendem Motor schlief der Mann auf einer Straße in Dülmen (Kreis Coesfeld) beim Warten an der Ampel in seinem Wagen ein. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge den Fahrer und seinen ebenfalls schlafenden Beifahrer entdeckt und die Beamten alarmiert. Nachdem die Schlafenden von den Polizisten geweckt worden waren, trat der 18-jährige Fahrer aus Werne sofort aufs Gaspedal. Allerdings befand sich das Fahrzeug im Leerlauf, so dass lediglich der Motor aufheulte und die Beamten den Autoschlüssel beschlagnahmen konnten. Der Fahrer wurde positiv auf Alkohol und Drogen getestet.

+++ 00.13 Uhr Tauber soll Staatssekretär im Verteidigungsministerium werden +++

Der ehemalige CDU-Generalsekretär Peter Tauber soll einem Zeitungsbericht zufolge Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium werden. Dies berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Regierungskreise. Tauber ist Reserveoffizier und nahm als Generalsekretär mehrfach an Wehrübungen teil. Derzeit erholt er sich von einer schweren Darmoperation.      

pg / DPA / AFP