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Handball-WM: Nationalkeeper Wolff kritisiert ZDF live im TV: "Das geht so auf den Sack"

Handball-Nationalkeeper Andreas Wolff hat den Kroaten Domagoj Duvnjak in Schutz genommen. Der hatte sich nach der Niederlage gegen Deutschland vor TV-Kameras heftig über die Schiedsrichter beschwert.

Andreas Wollf

Handball-Nationaltorwart Andreas Wolff

AFP

Es war ein echter Thriller - wieder mal: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat am Montagabend Kroatien hauchdünn mit 22:21 geschlagen und den Einzug in das WM-Halbfinale perfekt gemacht. Das Spiel war auf beiden Seiten geprägt von maximalem Einsatz, es ging hart zur Sache. Die Zuschauer peitschten das Team von Bundestrainer Christian Prokop immer wieder nach vorn. Am Ende gewannen die Deutschen dank ihrer starken Abwehr und des überragenden Torwarts Andreas Wolff

Der bewies auch nach dem Schlusspfiff vor den TV-Mikrofonen, dass er selbstbewusst und ein fairer Sportsmann ist, als er Verständnis für die bittere Enttäuschung der Kroaten zeigte. Die hatten mit der Niederlage die Chance auf das Halbfinale verspielt - und sich über die Leistung der Schiedsrichter aufgeregt. Schon während des Spiels gab es immer wieder lautstarke Proteste. Nach dem dramatischen Ende schimpfte der Kroate Domagoj Duvnjak am ZDF-Mikrofon los: "Lächerlich! Wir haben unverdient verloren". Der Reporter hakte mehrfach nach, doch Duvnjak wollte sich zu dem Thema nicht mehr äußern. Der Frust über das WM-Aus saß tief.

Andreas Wolff hört das Interview mit und greift ein

Wolff hatte das Interview mitgehört und nahm seinen Teamkollegen vom THW Kiel, ebenfalls am ZDF-Mikrofon, in Schutz: "Sie hatten mit 4:0 Punkten die Vorrunde abgeschlossen und dann muss er sich auch noch so blöde Fragen gefallen lassen. Es gibt, glaube ich, nichts Schlimmeres für einen Sportler, als so eine gute Ausgangsposition zu haben und sie dann so unglücklich zu verlieren. Wenn man dann so einen an die Backe gelabert bekommt, ist es klar, dass die Frustration hoch ist." 

Später wiederholte Wolff seine Kritik auf Nachfrage des "Berliner Kuriers": "Das sind diese typischen Journalisten-Fragen. Domagoj war frustriert, weil er mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen nicht zufrieden war. Und dann finde ich es ein Unding vom Reporter, wenn dieses Thema das Einzige und Wichtigste ist, wonach man nach so einem Krimi gefragt wird - und einem Spieler so auf den Sack zu gehen, der gerade so einen emotionalen Tiefschlag erlitten hat." 

Matthias Musche jubelt.

Quellen: "Berliner Kurier", Interview in der ZDF-Mediathek (ab etwa 1:30 Std.)

tis

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.