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Australian Open: "La Scharapowa" schon ausgeschieden

Tennis-Beauty Maria Scharapowa ist bereits in der ersten Runde der Australian Open ausgeschieden. Die Siegerin von 2008 verlor ihr Erstrundenmatch gegen ihre Landsfrau Maria Kirilenko in drei Sätzen. Ein Deutscher konnte seine nervenaufreibende Auftaktpartie gewinnen.

Die Russin Maria Scharapowa ist bei den Australian Open in Melbourne überraschend in der ersten Runde ausgeschieden. Die an Nummer 14 gesetzte Championesse von 2008 kassierte gegen Maria Kirilenko eine 6:7 (4:7), 6:3, 4:6-Niederlage. "Ich hatte meine Chancen, habe sie aber nicht genutzt", sagte die in Florida lebende Scharapowa. US-Open-Siegerin Kim Clijsters aus Belgien machte es derweil besser und spazierte locker in die zweite Runde.

Bei den Herren hat derweil Florian Mayer ein verrücktes Match gewonnen und seinen Freund Philipp Petzschner im deutschen Duell ausgeschaltet. Der nach halbjähriger Auszeit und folgender "Ochsentour" zu zahllosen Challenger-Turnieren wieder auf Platz 60 der Weltrangliste gekletterte Mayer sah zwei Sätze lang wie ein Sparringspartner aus, kämpfte sich dann aber zu einem kaum mehr für möglich gehaltenen 0:6, 2:6, 6:4, 6:2, 6:2-Erfolg. "Die beiden ersten Sätze waren eine Vorführung", sagte Mayer nach seinem zweiten Sieg im erst zweiten Vergleich der beiden Bayreuther.

Eine Erklärung für den kuriosen Verlauf fand auch Petzschner nicht. "Ich bin ratlos", meinte der 25-Jährige, der vor Weihnachten geheiratet hat. Das deutsche Duell hatte am Eröffnungstag des mit 14,9 Millionen Dollar dotierten ersten Grand-Slam-Turniers der Saison mit Verspätung begonnen, weil es im ungewöhnlich kühlen Melbourne zu regnen begonnen hatte. Eine kurze Pause folgte im dritten Satz.

Auch die folgenden Matches mussten unterbrochen werden. So wie die von Philipp Kohlschreiber gegen den Argentinier Horacio Zeballos. Bei einer 3:1 und 40:30-Führung des Augsburgers wurde das Match auf dem Außenplatz für längere Zeit vom Regen gestoppt. Auch der Serbe Victor Troicki und Nicolas Lapentti aus Ecuador, die Mayers Zweitrunden- Gegner ausspielten, mussten in die Warteschleife.

DPA/feh

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