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Basketball: BBL-Playoffs - Bamberg gleicht aus, ALBA verliert

Die Heimniederlage im ersten Spiel gegen Bonn glich einer Sensation, doch der Deutsche Meister hat zurückgeschlagen: Die Brose Baskets Bamberg siegten auswärts und haben wieder alles in der eigenen Hand.

Titelverteidiger Bamberg ist in den BBL-Playoffs wieder auf Kurs. Die Brose Baskets gewannen bei den Telekom Baskets Bonn in der zweiten Partie des Viertelfinals deutlich mit 67:53 (42:30) und revanchierten sich damit für die überraschende Niederlage im ersten Spiel der Best-Of-Five-Serie.

Einen Rückschlag musste dagegen Mitfavorit ALBA Berlin hinnehmen. Die Hauptstädter verloren beim Aufsteiger s.Oliver Baskets Würzburg mit 66:79 (26:41), womit es auch in diesem Duell nun 1:1 steht. Die dritten Partien finden jeweils am Samstag statt.

Die Brose Baskets starten stark

Bamberg legte eine Woche nach der unerwarteten Heimniederlage einen furiosen Start hin und zog schnell auf 12:1 davon. Zwar kämpften sich die Bonner zurück und verkürzten bis zum Ende des ersten Viertels auf 17:20. Doch auch im zweiten Abschnitt verschliefen die Hausherren den Start komplett. Fast sechseinhalb Minuten gelang dem Team von Trainer Michael Koch vor 6000 Zuschauern im ausverkauften Telekom Dome kein Korberfolg. Zur Pause lagen die Gäste daher wieder mit zwölf Zählern vorne.

Mit einigen schnellen Punkten nach dem Seitenwechsel wischte der Pokalsieger dann auch die letzten Zweifel am Auswärtssieg beiseite. Beste Werfer bei Bamberg waren Anton Gavel und Brian Roberts mit 14 Punkten. Bei Bonn kamen Jared Jordan und Benas Veikalas auf je zwölf Zähler.

ALBA: Würzburg kämpferisch überlegen

ALBA fand in Würzburg dagegen überhaupt nicht ins Spiel und ließ sich von Beginn an den Schneid abkaufen. Die Gastgeber spielten sich im ersten Playoffspiel in Würzburg seit fast elf Jahren dagegen phasenweise in einen Rausch und lagen vor 3140 Zuschauern bereits zur Pause mit 15 Punkten vorne.

Auch nach dem Seitenwechsel fand der achtmalige Champion aus der Hauptstadt keinen Rhythmus. Außer Nationalspieler Heiko Schaffartzik, mit 17 Punkten bester Werfer auf dem Parkett, erreichte kein Spieler der Gäste Normalform. Bei Würzburg war John Little mit 15 Zählern bester Schütze.

sportal.de / sportal

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