DFB-Pokal Kahn wegen Beleidigung gesperrt


Bayerns Kapitän Oliver Kahn wird den Pokalschlager gegen den FC St. Pauli lediglich vor dem Fernseher geniessen dürfen. Zwischen die Pfosten darf er jedenfalls nicht. Beim Pokal-Finale gegen Frankfurt war "King Kahn"unangenehm aufgefallen.

Der FC Bayern München muss bei seiner Erstrunden-Begegnung im DFB-Pokal am Samstag beim FC St. Pauli ohne Kapitän Oliver Kahn auskommen. Der Torhüter des Titelverteidigers wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen Beleidigung der Anhänger von Eintracht Frankfurt im Finale Ende April nachträglich für ein Spiel gesperrt und zu einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro verurteilt. Der DFB bestätigte einen entsprechenden Bericht des Fachmagazins "kicker" vom Donnerstag. Kahn hat das bereits im Juli gesprochene Urteil ebenso akzeptiert wie sein Club.

Schelte für die Frankfurter

Der FC Bayern hatte sich am 29. April im Berliner Olympiastadion durch ein 1:0 gegen Frankfurt zum 13. Mal den DFB-Pokal gesichert. Nach der Führung durch Claudio Pizarro hatte Kahn drei Minuten vor Schluss den Sieg der Münchner festgehalten, als er einen Schuss von Ioannis Amanatidis parierte. Nach Schmährufen der Eintracht-Fans soll der Bayern-Kapitän diese mit einem deftigen Schimpfwort belegt haben.

"Das ist Unsinn, dass ich die Fans beleidigt habe", sagte Kahn dem "kicker". Für den Bayern-Kapitän soll nun Michael Rensing ins Tor des Pokal-Verteidigers rücken. Zudem wird beim Auftritt am Millerntor der Einstand von Neuzugang Mark van Bommel erwartet.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker