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Dirk Nowitzki: Monster-Deal für "Dirkules"

NBA-Gigant Dirk Nowitzki lässt es knallen: Das "German Wunderkind" der Dallas Mavericks hat seinen Vertrag verlängert. Für satte 60 Millionen Dollar wird der Superstar bis 2011 für die Mavs auf Punktejagd gehen.

Dirk Nowitzki hält Dallas die Treue. Für 60 Millionen Dollar verlängerte der Basketball-Superstar im Heimaturlaub seinen Vertrag bei den Mavericks bis zum Jahr 2011. "Ich bin glücklich, dass die Verhandlungen abgeschlossen sind und ich mit einem freien Kopf in die neue Saison gehen kann", erklärte der Würzburger. Nowitzki soll den diesjährigen Finalisten der nordamerikanischen Basketball-Profiliga in seiner neunten NBA-Saison zum ersten Titel in der Vereinsgeschichte führen. Am Freitag wird der 28-Jährige wieder in seiner Wahlheimat erwartet.

Eine Woche vor Beginn des Trainingslagers der Mavs symbolisiert die Unterschrift des Superstars unter den mit umgerechnet knapp 45 Millionen Euro dotierten Vertrag die ungebrochen hohen Ambitionen der Texaner. Als nächstes soll Josh Howard langfristig an den Club gebunden werden. "Wir sind sehr froh, dass Dirk der Mavericks-Familie drei weitere Jahre erhalten bleiben wird", meinte Club-Eigentümer Mark Cuban und stellte fest: "Seine Verdienste um diesen Verein auf dem Platz und außerhalb sind unbezahlbar."

Der Druck steigt weiter

Nach dem Ende der Spielzeit 2006/2007 wäre Nowitzkis Kontrakt ausgelaufen. Im ersten Jahr der neuen Vereinbarung wird er jetzt 16,36 Millionen Dollar kassieren. Zum Vergleich: Absoluter Liga-Krösus in dieser Saison ist Kevin Garnett von den Minnesota Timberwolves mit einem Jahressalär von 21 Millionen Dollar. Star-Center Shaquille ONeal von Meister Miami streicht 20 Millionen Dollar pro Jahr ein.

"Nowitzkis hektischer Sommer endet mit lautem Knall", titelte die Tageszeitung "Dallas Morning News". Der Druck, der auf Nowitzki lastet, wird durch den lukrativen Deal weiter steigen. Dabei war die Vorbereitung der Mavericks-Führungskraft alles andere als ideal. Durch die Teilnahme an der Basketball-Weltmeisterschaft fehlen ihm knapp drei Wochen Erholung. Dazu war die Saison 2005/2006 durch das Erreichen des Endspiels extrem lang und durch die unnötige Final-Niederlage trotz der 2:0-Führung gegen die Miami Heat emotional schwer verdaulich.

Das Meisterstück wartet

Nowitzki war 1998 als unbekannte Nachwuchshoffnung zu den Mavericks gekommen. Seitdem kam er pro Partie im Schnitt auf 22 Punkte und 8,5 Rebounds. Zudem wurde er fünf Mal in Folge ins NBA-All-Star-Team gewählt. In der vergangenen Saison wurde er seinen Ansprüchen als Mavericks-Chef mit durchschnittlich 26,6 Punkten und neun Rebounds pro Begegnung ganz besonders gerecht. Jetzt wartet nur noch das Meisterstück.

Sven Busch, DPA / DPA

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