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DTM: Bernd Schneider auf Pole

Mercedes-Pilot Bernd Schneider startet beim 4. Lauf zur Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) am Sonntag auf dem EuroSpeedway Lausitz von der Pole-Position.

Mercedes-Pilot Bernd Schneider startet beim 4. Lauf zur Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) am Sonntag auf dem EuroSpeedway Lausitz von der Pole-Position. Der 38 Jahre alte Routinier aus St. Ingbert verwies im Qualifikationstraining am Samstag auf der Grand-Prix-Strecke des Lausitzringes in 1:39,437 Minuten Mattias Ekström (Audi/+0,493 Sek.) und Peter Dumbreck (Opel/+0,677) auf die Plätze. Damit starten erstmals in dieser Saison alle drei Marken aus der ersten Reihe.

Sicherheitsbedenken

Am Freitagabend hatte der Deutsche Motorsportbund (DMSB) kurzfristig entschieden, den Lauf nicht wie geplant auf Teilen des Triovals auszutragen. Als Grund für die Rückkehr auf den Grand-Prix- Kurs, den die DTM schon drei Mal auf dem Lausitzring gefahren ist, wurden Sicherheitsgründe genannt. Am Freitag hatten sich bei den Trainingsfahrten auf dem Lausitzring zwei Unfälle ereignet, in deren Folge der amtierende DTM-Meister Laurent Aiello (Abt-Audi) und sein Markenkollege Christian Abt ihre Fahrzeuge vollständig zerstörten. Beide Piloten blieben unverletzt.

Keine Ersatzautos erlaubt

Die DTM-Sportkommission entschied ferner, dass die Audi-Piloten Aiello und Abt die Fahrzeuge ihrer Team-Kollegen Martin Tomczyk und Peter Terting übernehmen dürfen, da das Reglement keine Ersatzautos vorsieht. Tomczyk und Terting müssen damit beim Rennen am Sonntag zusehen.

Happy wegen Pole

"Ich bin total happy über die Pole", sagte Schneider nach dem Qualifying. Das Auto sei perfekt gelaufen. "Ich bin in der neuen Kurve ganz unten gefahren. Dort war es zwar sehr dreckig, aber wenn man nur eine Runde drehen muss, geht es", sagte der Mercedes-Pilot. "Ich bin zwar etwas traurig, dass wir nun doch nicht durch die schnellste Kurve im DTM-Kalender fahren können, denn ich hatte dort keine Probleme. Aber die Sicherheit geht natürlich vor", betonte der frühere Meister.

Titelverteidiger Aiello startet am Sonntag nur von Position sieben. Noch ärger erwischte es den in der Gesamtwertung führenden Christijan Albers. Der Niederländer kam in seinem Mercedes nur auf Position neun.

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