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Eishockey: Eisbären Berlin und Adler Mannheim stehen im DEL-Finale

Die Außenseiter sind ausgeschieden, die Favoriten ziehen ins Finale ein. Die beiden Rekordmeister Berlin und Mannheim haben sich durchgesetzt und so kommt es zum Traumfinale in der DEL.

Das Traumfinale der Rekordmeister in der deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist perfekt. Titelverteidiger Eisbären Berlin und die Adler Mannheim zogen im Gleichschritt in die Endspielserie ein.

Die Hauptstädter bezwangen Außenseiter Straubing Tigers mit 4:2 und feierten damit in der Serie best of five den notwendigen dritten Sieg. Dasselbe gelang den Mannheimern durch das 6:2 gegen den ERC Ingolstadt.

Adler von Beginn an besser 

Für Mannheim lief es von Beginn an optimal. Vor 11.168 Zuschauern gingen die Gastgeber in der vierten Minute durch einen Treffer von Christopher Lee in Führung. In Überzahl erhöhte Kenneth Magowan (8.) auf 2:0, bevor dem ERC durch Timothy Hambly (19.) der Anschlusstreffer gelang. Marcus Kink (20.) erhöhte kurz vor der ersten Pause zum verdienten 3:1-Zwischenstand.

Der zweite Durchgang gestaltete sich ausgeglichen, obwohl die Adler keinen Zweifel daran ließen, nichts mehr anbrennen lassen zu wollen. Dennoch keimte Hoffnung bei den Ingolstädtern auf, als Richard Girard (23.) auf 2:3 verkürzte. Yanick Lehoux (13.) sowie erneut Magowan (42.) und Kink (49.) machten aber alles klar und sicherten dem fünfmaligen DEL-Champion Mannheim den ersten Einzug ins Meisterschaftsfinale seit 2007.

Berlin musste kämpfen 

Der Titelverteidiger aus Berlin hatte es gegen das Überraschungsteam aus Straubing wesentlich schwerer. Zwei Tage nach dem verlorenen Heimspiel präsentierten sich die Eisbären jedoch stark verbessert. Barry Tallackson brachte die Gäste in der fünften Minute in Führung. Im Anschluss fand allerdings auch Straubing besser in die Partie und konnte so durch Tore von Michael Bakos (15.) und Sebastian Osterloh (30.) das Spiel zunächst drehen.

Im Schlussdurchgang fingen sich die Gäste. Durch einen Schuss unter die Latte von Tallackson (45.) gelang der Ausgleich. Sechs Minuten vor dem Ende sorgte Darin Olver dann für die Führung der Eisbären. Alles klar machte dann Florian Busch in der 59. Minute. Nach dem Tor sorgte Tigers-Goalie Barry Brust für eine äußerst unschöne Szene, als er Torschütze Busch mit einem Cross-Check ins Gesicht traf.

sportal.de / sportal

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