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Eishockey: Eisbären und Freezers siegen

Durch ein 3:2 bei den Hannover Scorpions haben die Eisbären die Konkurrenz weiter distanziert. Chris und Rob Collins setzten derweil in Hamburg beim Sieg der Freezers die Akzente.

Die Eisbären Berlin haben ihren Vorsprung in der Tabelle der DEL ausgebaut. Der Titelverteidiger gewann sein Gastspiel bei Ex-Meister Hannover Scorpions 3:2. In der gleichzeitig stattfindenden Partie zwischen den Hamburg Freezers und den Nürnberg Ice Tigers holten die Franken nach der 3:4-Niederlage im Penaltyschießen zwar einen Punkt, behalten aber auf Grund der schlechteren Tordifferenz weiter die Rote Laterne.

Regehr in Überzahl

Die Partie in Hannover begann mit einem Paukenschlag. Bereits in der dritten Spielminute traf Scott King praktisch mit der ersten ernsthaften Torchance für den Tabellenvorletzten. Nach einem Bilderbuchangriff ausgehend von Jens Baxmann über Barry Tallackson und Darin Olver konnten die Eisbären in der zehnten Minute ausgleichen.

Im zweiten Drittel erwischen die Eisbären mit einem schnellen Überzahltreffer den bessere Start, Tyson Mulock (23.) brachte die Gäste mit 2:1 in Führung. Die hielt jedoch nicht lange, da Scott King mit einem Abstauber nach 29 Minuten den erneuten Ausgleich herstellte. Die Entscheidung brachte ein Überzahltreffer von Richie Regehr (52.), der für Berlin bereits den sechsten Auswärtssieg aus den letzten sieben Partien sicherstellte.

Chris Collins mit Hattrick

Auch bei der Partie in Hamburg, einem Nachholspiel des 16. Spieltages, fiel ein schneller Treffer. Chris Collins war es bereits nach 39 Sekunden, der das Schlusslicht der DEL in Führung brachte. Die Freezers fanden lange Zeit kein Mittel gegen die gut organisierte Defense der Franken und mussten sich bis zur 31. Minuten gedulden, ehe Brett Engelhardt in Überzahl ausgleichen konnte.

Doch kurz vor der zweiten Pause traf Collins erneut, so dass Nürnberg mit einer Führung in die Pause gehen konnte. Im Schlussabschnitt war Hamburg das aktivere Team und konnte durch Aleksander Polaczek (44.) und Ryan Stone (49.) die Partie zwar noch drehen. Doch kurz vor der Schlusssirene war Collins (58.) ein drittes Mal erfolgreich, als Nürnberg zu Gunsten eines sechsten Feldspielers auf Goalie Patrick Ehelechner verzichtete.

In der Schlussminute konnten die Hamburger, die in den letzten 12 Minuten auf Christoph Schubert verzichten mussten, der wegen eines Stockstichs eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassiert hatte, das Spiel nicht noch einmal drehen.

Rob Collins mit Entscheidung

In der Verlängerung fiel die Entscheidung bereits nach 38 Sekunden. Nach einem Fehler in der Defense konnte Rob Collins alleine auf das Nürnberger Tor zulaufen und den fünften Heimsieg in Folge für die Freezers sichern.

Durch den Sieg konnten sich die Eisbären in der Tabelle von Mannheim absetzen, Hamburg kam bis auf einen Punkt an den Tabellendritten aus Ingolstadt heran. Am Tabellenende bleiben punktgleich Hannover vor Nürnberg.

sportal.de / sportal

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