Eishockey World-Cup DEB-Team unterliegt Schweden


Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft war beim Spiel gegen das schwedische Team chancenlos. Zum Auftakt des World-Cup-Turniers setzte es eine saftige 2:5-Niederlage.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat am Dienstag ihr Auftaktspiel im World-Cup-Turnier gegen Gastgeber Schweden mit 2:5 (1:1, 1:4, 0:0) verloren. Bereits am Donnerstag (19.30 Uhr) trifft das DEB-Team in seinem zweiten Spiel der Europa- Gruppe in der KölnArena auf Finnland und muss am Freitag (19.00 Uhr) im letzten Gruppenspiel in Prag gegen die tschechische Nationalmannschaft antreten. Im ersten Spiel der Gruppe hatte Finnland am Montag gegen Tschechien 4:0 gewonnen.

"20 Minuten konnten wir mithalten

Vor 13.850 Zuschauern im ausverkauften Stockholmer Globen übernahmen die Gastgeber mit aggressiver und schneller Spielweise sofort das Zepter. Das deutliche Übergewicht konnte der Weltmeister von 1998 aber erst dreieinhalb Minuten vor der ersten Drittelsirene zahlenmäßig ausdrücken, als Holmström die zweite deutsche Strafzeit zur Führung nutzte. Gut eine Minute später verwertete NHL-Profi Marco Sturm aber eine schwedische Unaufmerksamkeit und schloss ein Unterzahlspiel der deutschen Mannschaft mit einem Alleingang aus dem eigenen Drittel zum überraschenden Ausgleich ab.

"20 Minuten konnten wir mithalten, dann haben die Schweden das Tempo angezogen", bilanzierte Sturm nach dem Match und beschrieb so die Forcierung durch die Gastgeber im Mitteldrittel. Sundin, Johnsson und Nilsson brachten Schweden beruhigend mit 4:1 Führung, bevor dem Düsseldorfer Daniel Kreutzer erneut in Unterzahl nach einem schweren Fehler des in mehreren Situationen unsicheren schwedischen Torwarts Salo der zweite deutsche Treffer gelang.

Gravierende Schwierigkeiten im Spielaufbau

Finnland erhöhte noch vor der Pause auf 5:2, was zugleich der Endstand war. Denn im letzten Abschnitt verflachte das Geschehen, die Mannschaft von Trainer Hardy Nilsson beschränkte sich auf die Verwaltung des sicheren Vorsprungs. Ein Handschuh-Treffer von Eduard Lewandowski (Köln) wurde zu Recht nicht anerkannt. Insgesamt hatte das DEB-Team von Interims-Trainer Franz Reindl aber deutliche Nachteile gegenüber den Skandinaviern. Die Verteidigung kämpfte aufoperungsvoll, aber im Angriff waren gravierende Schwierigkeiten im Spielaufbau zu erkennen. Zudem konnte die Mannschaft in Überzahl nie ein gelungenes Powerplay aufziehen.

DPA DPA

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