Formel 1 Shanghai Rosberg, Schumi und Vettel fahren auf Top 5


Beim offenen Training für den großen Preis von China machten die deutschen Formel 1-Fahrer eine gute Figur. Nico Rosberg, Michael Schumacher und Sebastian Vettel landeten unter den besten fünf. Überschattet wurde das Training von einem bizarren Unfall.

Nico Rosberg, Michael Schumacher und Sebastian Vettel sind im freien Training für den Großen Preis von China in die Top 5 gefahren. Rosberg landete hinter McLaren-Pilot Lewis Hamilton auf dem zweiten Rang, sein Mercedes-Kollege Schumacher war nur unwesentlich langsamer und belegte Platz vier unmittelbar vor Vettel im Red-Bull-Renault. Dagegen mussten sich die in der WM-Wertung vor Vettel liegenden Ferrari-Fahrer Felipe Massa und Fernando Alonso mit den Rängen elf und zehn begnügen.

Vor dem 4. von 19 WM-Läufen am Sonntag in Shanghai (9.00 Uhr MESZ/live bei RTL und im stern.de-Ticker) hat Vettel als Dritter hinter dem punktgleichen Alonso (beide 37) zwei Zähler Rückstand auf Massa (39). Rosberg folgt mit weiteren zwei Punkten Abstand auf Position fünf, Rückkehrer Schumacher hat bislang neun Punkte gesammelt. Einen ordentlichen siebten Platz belegte am Freitag Adrian Sutil im Force-India-Mercedes. Formel-1-Einsteiger Nico Hülkenberg wurde 17., deutsches Schlusslicht war Timo Glock für Neuling Virgin auf Position 22.

Mit 300 km/h ins Kiesbett

Im ersten freien Training am Vormittag hatte ein bizarrer Unfall von Toro-Rosso-Pilot Sebastien Buemi für eine Schrecksekunde gesorgt. An der schnellsten Stelle des Kurses brachen am Auto des Schweizers beim Anbremsen aus mehr als 300 km/h an einer heftigen Bodenwelle plötzlich beide Vorderräder ab, Buemi rutschte an der Leitplanke entlang durch ein Kiesbett in einen Reifenstapel. Der 21-Jährige blieb unverletzt.

Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost vermutete nach einer ersten Analyse einen Materialfehler. "Es ist wohl zuerst der rechte Radträger gebrochen, danach dann der linke dann mit", sagte Tost dem SID, nachdem er sich Zeitlupenbilder angeschaut hatte. Bei dem Radträger handelte es sich um ein komplett neues Teil, das zuvor noch nicht im Einsatz war. "Es war wohl ein Materialfehler oder ein Fehler in der Behandlung des Materials, das können wir aber erst zu Hause untersuchen", meinte Tost.

SID SID

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker