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Golf Kaymer Vierter bei der Nedbank Challenge


Hätte Martin Kaymer aus dem vorletzten Rough nicht das Inselgrün verfehlt, der Deutsche hätte bei der Nedbank Challenge noch besser im Rennen liegen können. So musste er sich zum Auftakt mit dem geteilten vierten Rang begnügen.

Martin Kaymer spielte bei der Nedbank Challenge in Südafrika stark auf und hätte auf der ersten Runde ein noch besseres Ergebnis erzielen können, wenn er am vorletzten Loch nicht aus dem Rough das Inselgrün knapp verfehlt hätte und so durch ein Bogey zurückfiel.

Doch trotz dieses Missgeschicks an Loch 17 reichte es für den Deutschen mit -2 am Ende des ersten Tages des Einladungsturniers noch für einen geteilten vierten Rang, der ihm in den verbliebenen drei Runden noch alle Möglichkeiten bietet.

Schließlich liegt er auf dem anspruchsvollen Kurs in Sun City nur zwei Schläge hinter den beiden schlaggleichen Spitzenreitern Charl Schwartzel und Titelverteidiger Lee Westwood (beide -4), die mit ihren 68er-Runden den Schweden Robert Karlsson (-3) auf Platz drei verwiesen. Insgesamt liegen neun der 12 hochkarätigen Teilnehmer nur zwei Schläge auseinander, was einen spannenden weiteren Turnierverlauf verspricht.

Schwartzel der König der Back Nine

Für den großen Paukenschlag sorgte Lokalmatador Schwartzel. Der Masters-Sieger stellte wieder einmal seine Stärke auf der Back Nine deutlich unter Beweis. Auf den ersten neun Löchern hatte er mit einem Birdie, aber auch einem Double Bogey an Loch neun eher mäßig ausgesehen und zu diesem Zeitpunkt noch satte vier Schläge hinter Westwood gelegen.

Doch genau das spornte ihn an. "Besonders glücklich war ich nicht darüber", erklärte er laut offizieller Turnier-Homepage. "Aber genau das brauchte ich. Danach lief es besser und ich traf die Fahnen. " Ausgerechnet auf der deutlich anspruchsvolleren zweiten Platzhälfte drehte er dann so richtig auf. Er spielte mit fünf Birdies die beste Back Nine des Tages und machte den verlorenen Boden so wieder gut, da es Westwood, der mit einem Bogey gestartet war und an der neun ein sensationelles Eagle spielte, zwischen den Löchern 10 und 18 nur auf drei Birdies und ein Bogey brachte.

Wie schwer die Back Nine zu spielen ist, erfuhr auch Luke Donald leidvoll. Der Brite hatte lange die Führung inne gehabt, bis ihn ein Double Bogey an der 17 zwei Schläge kostete und ihn auf den geteilten vierten Rang zurückfallen ließ.

Clarke derzeit Letzter

Abgeschlagener Letzter nach der ersten Runde ist der The Open-Sieger Darren Clarke, der mit drei Birdies, aber auch drei Bogeys und einem Double Bogey mit +2 den 12. Platz einnimmt. Aber selbst wenn sich der Nordire nicht mehr groß verbessern sollte, wird der Trip ans Kap für ihn kein Schlag ins Wasser gewesen sein. Vielmehr ein warmer Regen, denn selbst der Letzte wird noch garantierte 250.000 Dollar aus der Gesamtdotierung von fünf Millionen Dollar erhalten.

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