HOME

Handball: DHB-Junioren gewinnen Weltmeisterschaft in Griechenland

Die DHB-Junioren haben erfolgreich ihren Weltmeister-Titel verteidigt und den Gegner aus Dänemark im Finale klar und deutlich mit 27:18 besiegt. Mit dem erfolgreichen Abschneiden beim Turnier in Griechenland endet auch das Engagement von Martin Heuberger, der nach zwei WM- und EM-Titeln nun Heiner Brand beerbt.

Nach den beiden EM-Titeln in den Jahren 2004 und 2006 haben die DHB-Junioren zum zweiten Mal nach 2009 auch die Weltmeisterschaft gewonnen. In Griechenland schlug der deutsche Nachwuchs den Gegner aus Dänemark souverän mit 27:18 und bescherte Trainer Martin Heuberger, der Heiner Brand beerben wird, einen perfekten Abschied.

"Das ist der Hammer. Die Mannschaft hat im Finale das beste Spiel dieser WM gezeigt, war im genau richtigen Moment hochkonzentriert. Die Dominanz, mit der wir das Finale für uns entschieden haben, und die wir über das ganze Turnier hinweg gezeigt haben, hat mich beeindruckt. Die eindrucksvollen Leistungen der Abwehr mit einem erneut überragenden Nils Dresrüsse waren ein Spiegelbild unserer WM", erklärte DHB-Bundestrainer Martin Heuberger auf dhb.de.

Knappe Führung zur Halbzeit

Nach zuvor schon starken Leistungen knüpften die Junioren gleich in den Anfangsminuten an das zuvor gezeigte an und gingen schnell mit 7:4 in Führung, wobei den Schützlingen von Heuberger zwei Treffer in Unterzahl gelangen. Dabei überzeugte zunächst Johannes Sellin, der in der ersten Viertelstunde vier Treffer beisteuerte.

Beide Abwehrreihen agierten kompromisslos und so kamen die Deutschen zur Halbzeit zu einer knappen 13:10-Führung. Im zweiten Durchgang kamen die Dänen mit ihrer 6:0-Deckung besser aus der Kabine und kämpften sich Tor um Tor heran. Beim 15:15 hatten die Skandinavier erstmals seit dem Spielbeginn das Ergebnis egalisiert.

Doch der amtierende Weltmeister ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schlug sofort zurück. Christian Dissinger, der neben Torhüter Nils Dresrüsse ins All-Star-Team aufgenommen wurde, kam zu zwei Treffern in Folge und brach damit den Widerstand der Dänen, die in der Folgezeit kaum mehr ein Mittel fanden, um den Gegner in Gefahr zu bringen.

Ein Tor in zwölf Minuten

Angeführt von einem erneut groß aufspielenden Dresrüsse nahmen die Junioren den Gegner nun regelrecht auseinander und erlaubten in den verbleibenden zwölf Minuten nur noch einen Gegentreffer. Am Ende gewannen die Deutschen ihr neuntes Spiel in Folge mit 27:18.

"Unsere Mannschaft war perfekt auf den Gegner eingestellt, konnte ihr Konzept im Spiel durchdrücken und hatte zudem mit dem überragenden Dresrüsse, mit Dissinger, Sellin und Maas die vier besten Spieler auf dem Parkett in ihren Reihen", erklärte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier auf dhb.de. "Dieser Titel bedeutet uns beim DHB sehr viel. Trotz einiger Kritik werden wir an unserer Marschroute festhalten, nämlich gut auszubilden und auch den Mannschaftserfolg nicht außer Acht zu lassen."

sportal.de / sportal

Wissenscommunity