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Handball THW Kiel holt zwölften Sieg im zwölften Spiel


Die Weiße Weste des THW Kiel bleibt unbefleckt: An einem vom Tod der Schiedsrichter-Zwillinge Methe überschatteten Spieltag setzten sich die Norddeutschen mit 35:26 gegen den TBV Lemgo durch und bauten ihre Bilanz auf 24:0 aus.

Zwölf Spiele, zwölf Siege, 24:0 Punkte: Der THW Kiel ist in der Bundesliga nicht zu bremsen. Das musste auch der TBV Lemgo erfahren, der mit 26:35 (10:16) in der Kieler Sparkassen Arena verlor.

Zu Beginn des Spiels wurde der Schiedsrichter-Zwillinge Bernd und Reiner Methe, die einen Tag zuvor bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen waren, in einer Schweigeminute gedacht. Die Mannschaften trugen Trauerflor. "Da tritt der Sport in den Hintergrund. Ich war gestern zehn Minuten wie versteinert", sagte Lemgos Rechtsaußen Florian Kehrmann beim TV-Sender Sport1.

Anderson bester Schütze - Ahlm verletzt

Trotz der Trauer mussten beide Mannschaften schnell zum Tagesgeschäft zurückkehren. Bis zur 20. Minute konnten die Gäste beim Stand von 8:9 noch mit den Kielern mithalten, doch dann zog der Favorit an und spielte sich zur Pause einen Sechs-Tore-Vorsprung heraus. Der THW war den Ostwestfalen in Tempo und Technik überlegen, die Lemgoer blieben chancenlos.

Der Schwede Kim Andersson war bei den Hausherren mit sieben Toren der treffsicherste Schütze. Bei den Ostwestfalen ragte Mait Patrail mit sechs Treffern heraus. THW-Kapitän Marcus Ahlm musste schon nach 15 Minuten mit Verdacht auf Innenbandanriss im rechten Knie vom Feld.

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