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Handball-WM: Hiobsbotschaft für deutsche Handballer

Der wichtigste Spieler fällt wohl für die ganze Vorrunde aus: Michael "Mimi" Kraus laboriert immer noch an einer hartnäckigen Wadenverletzung und ist zum Auftaktspiel gegen die starken Russen nicht einsatzbereit. Aber ein junger Ersatzmann steht bereit.

Die Hiobsbotschaft verkündete Heiner Brand mit ernster Miene: Der Einsatz von Spielmacher Michael Kraus im Auftaktspiel des Weltmeisters gegen Russland an diesem Samstag (17.30 Uhr/RTL) ist fast ausgeschlossen. Schlimmer noch: Wegen der Wadenverletzung droht dem Lemgoer gar das Aus für die gesamte Vorrunde der Handball-WM in Kroatien. "Ob er überhaupt auf den Meldezettel kommt, hängt davon ab, wann er einsatzfähig sein kann. Da warten wir mal bis Samstagfrüh ab", sagte Bundestrainer Heiner Brand am Freitag nach dem Training im Spielort Varazdin.

Ausgerechnet im Weg weisenden Spiel gegen den Rekord-Olympiasieger muss der Titelverteidiger ohne seinen 25 Jahre alten Regisseur auskommen. "Das wäre sicherlich ein bisschen früh. Vielleicht gibt es ja noch ein Wunder", sagte Brand. Die Besetzung der Schlüsselposition bereitet ihm Kopfzerbrechen, denn bis Samstagmorgen um 9.00 Uhr muss der Gummersbacher offiziell seinen maximal 16 Spieler umfassenden Kader endgültig benennen. "Wir müssen abwarten, wie die Meldung ausfällt. Das ist jetzt ein bisschen schwierig in der Gesamtzusammensetzung", grummelte der Bundestrainer.

Strobel vor der Feruertaufe

Durch den sich abzeichnenden Ausfall von Kraus steht dessen junger Lemgoer Clubkollege Martin Strobel gegen den Dauerrivalen Russland (45 Spiele seit 1991) vor der Feuertaufe. "Wenn 'Mimi' nicht spielen kann, ist er die Nummer eins", sagte Brand. Der erst 22-jährige Junioren-Europameister von 2006 hat gerade einmal 20 Länderspiele absolviert und bestreitet in Kroatien sein erstes großes Turnier bei den Männern. "Der Junge ist 22 Jahre alt und hat nicht viel Erfahrung. Da muss man sehen, wie er sich schlägt", sagte Brand, "da muss man den Druck ein bisschen rausnehmen, damit er nicht zu viel will. Und dann wird er das schon hinkriegen."

Michael Kraus, der sich die Wadenverletzung am vorigen Sonntag im letzten WM-Test gegen Spanien zugezogen hatte, absolvierte unter der Aufsicht von Mannschaftsarzt Berthold Hallmaier und Physiotherapeut Peter Gräschus Einzeltraining mit Laufübungen. "Er kann im Moment nur geradeaus laufen. Er wird rund um die Uhr betreut", erklärte Horst Bredemeier, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB). Kraus hatte erst vor in der vorigen Woche sein Comeback gefeiert, nachdem er wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel sechs Wochen pausiert hatte.

Strobel übt schon mal

Während der Sonderschichten von Kraus übte Strobel mit der Startformation das Angriffsspiel. Der Zweite der Junioren-WM von 2007 war erst vor der laufenden Saison von HBW Balingen-Weilstetten zum TBV Lemgo gewechselt. Dort wird er von dem langjährigen Nationalmannschafts-Kapitän und Spiellenker Markus Baur trainiert. "Dass er dort ähnlichen Handball spielt wie wir, ist klar. Aber so lange ist die Zusammenarbeit ja auch noch nicht. Da wird man sicher noch eine Steigerung sehen, wenn er sich an Bundesliga und Nationalmannschaft gewöhnt hat. Aber das ist ja normal. Es wäre ja schlimm, wenn er mit 22 Jahren schon fertig wäre", sagte der Bundestrainer.

Martin Kloth/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(