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Mehr Sport: Snooker - Der sportal.de-Respotted-Blog

Nun ist es also soweit, die Rangliste ist aktualisiert und Mark Selby ist auch offiziell die Nummer eins der Welt. Der Respotted-Blog kümmert sich neben der neuen Setzliste natürlich auch um Neil Robertson und Andrew Higginson, die die letzten beiden PTC-Events gewannen sowie um Ali Carter, der nicht mehr trifft.

Heute wurde die Weltrangliste erstmals in dieser Saison aktualisiert und dabei geht es in erster Linie darum, die Teilnehmer für die kommenden Turniere zu ermitteln. Neben dem Masters und den UK Championship wissen wir nun auch mit Gewissheit, wen wir beim German Masters begrüßen dürfen.

Mark Selby ist die neue Nummer eins, das stand ja schon seit ein paar Wochen fest. Der Jester from Leicester hat die PTC-Turniere fünf und sechs zwar ausgelassen, durch seine Siege beim vierten Event und dem Shanghai Masters hat er jedoch Mark Williams abgelöst und die Welsh Potting Machine auf Platz zwei verwiesen.

Es folgen John Higgins und Neil Robertson. Der Australier hat gestern das Finale in Warschau gewonnen und die 200 Punkte sicherten ihm Platz vier – dazu aber gleich noch mehr. Ding Junhui und Shaun Murphy folgen auf den Rängen fünf und sechs, dahinter hat sich Ali Carter platziert und der Captain hat in der Premier League für einen Paukenschlag gesorgt – auch dazu mehr in den folgenden Absätzen. Auf Acht folgt Judd Trump, der sich nach zuletzt stärkeren Wochen noch in die obere Hälfte geschoben hat.

Stephen Maguire bleibt auf der Neun, dahinter folgen Graeme Dott und Stuart Bingham. Wir dürfen gespannt sein, ob Bingham in den kommenden Monaten seinen Aufstieg fortsetzen kann und vielleicht in die Top Acht einziehen wird. Mark Allen liegt weiterhin auf Platz zwölf und danach haben wir einen weiteren Rückkehrer zu vermelden: Stephen Lee. Der Engländer ist erstmals seit der Saison 2007/08 wieder oben mit dabei und spielt eine sehr überzeugende Saison.

Was ist mit O'Sullivan?

Nun kommen die Härtefälle und dazu gehört auch Ronnie O'Sullivan, der sehr aufpassen muss, bei der kommenden Aktualisierung nicht aus dem Elitekreis zu fallen. Momentan hat er knapp 2000 Punkte Vorsprung auf Mark Davis, der auf Platz 17 liegend erster Anwärter wäre. Und die Punkte sind schnell geholt. Ebenso noch mit dabei sind Matthew Stevens und Martin Gould, der es tatsächlich auch geschafft hat und erstmals bei Masters dabei sein wird.

Das wären die Spieler, die wir definitiv auch beim German Masters im Februar begrüßen werden. Mark Davis habe ich gerade schon erwähnt, aber auch die beiden Weltmeister Peter Ebdon und Stephen Henrdy hat es erwischt. Gerade Ebdon spielt eine miserable Saison und hat bisher nur drei Matches gewonnen – über Hendry hatte ich ja bereits in meinen letzten Kolumnen geschrieben. Ebenfalls raus ist Jamie Cope, der viele Punkte aus 2009 verloren hat und auf Rang 18 liegt.

Im Gegensatz zu den beiden Altmeistern ist er mit seinen 26 Jahren aber noch jung genug, um die Rückkehr zu schaffen und sich noch zu verbessern. Bei Hendry und Ebdon muss man schauen, wie es weitergeht. Gerade Hendry wird wohl nach der Saison, wenn keine Besserung eintritt, aufhören. Wie das bei Ebson aussieht, ist schwer zu sagen.

Wenn es Euch interessiert, werde ich in den kommenden Wochen auch auf die Niederungen eingehen – da einfach eine Rückmeldung, wenn das Interesse besteht. dort hat zum Beispiel Fergal O'Brien seinen Kollegen Ken Deherty als besten Spieler Irlands abgelöst.

Robertson siegt in Polen

Kommen wir aber nun zu Neil Robertson, der das erste professionelle Turnier in Polen gewonnen hat. Der Australier hatte im Finale wenig Mühe mit Ricky Walden, der viele Probleme mit den langen Bällen hatte und zumindest in diesem Punkt chancenlos war. Das 4:1 war demnach hoch verdient und das Publikum in Warschau bekam einen gut aufgelegten Robertson zu sehen, der Breaks von 76, 69, 95 und 68 ablieferte.

Ihm war auch durchaus bewusst, dass dieser Erfolg kein Selbstläufer war. Oft gibt es Finalisten, die sich durch ein eher nur dezent starkes Feld spielen müssen, doch Robertson hatte viel zu tun: "Viel schwerer hätte es mich auch nicht treffen können. Ich musste Peter Ebdon, Stephen Maguire und Shaun Murphy ausschalten, um ins Finale zu kommen“, erklärte der Weltmeister von 2010 nach dem Match gegenüber World Snooker und gewann im Halbfinale gegen Stephen Lee mit 4:0.

"Ich hatte zuletzt einen guten Lauf und habe auch ein paar Halbfinals erreicht. Ich war sehr enttäuscht, dass ich dann in der Runde der letzten Vier beim Shanghai Masters verloren habe. Doch es war auch ein Weckruf für mich, da man gerade in den Phasen sehr effizient spielen muss. Und da geht es auch nur ums gewinnen, denn das sind die Dinge, an die man sich später erinnert.“

Davis ohne Queue

Eine Sache, die noch erwähnenswert ist, ist der Verlust des Queues von Steve Davis. Der Altmeister musste sich ein Spielgerät ausleihen und hatte so seine Probleme mit Auftaktgegner Joroslaw Kowalski. Aber gegen Barry Hawkins und Alan McManus fuhr der 54-Jährige weitere Siege ein. Es ist auch schon länger her, dass er so erfolgreich war und ich denke, alle haben sich irgendwie mit ihm gefreut. Sein Halbfinale hat er dann knapp gegen Walden verloren.

Kurz nachtragen muss ich ja auch noch den Erfolg von Andrew Higginson, der das fünfte PTC-Event gewonnen hat. Es war auch der erste Erfolg für den Engländer, der seit 1995 auf der Tour ist. Im Finale bezwang er John Higgins mit 4:1 und kommt seinem Ziel, die Top 16 zu erreichen, immer näher.

Carter und das Regelwerk

Und wo ich so drüber nachdenke, muss ich Neil Robertson noch widersprechen. Ich habe ihn ja vor ein paar Sekunden zitiert und er meinte, dass nur die Erfolge im Gedächtnis bleiben. Das sollte man jemand Ali Carter erzählen. Denn es gibt wahrlich noch andere Dinge, die nicht so schnell aus den Köpfen verschwinden. Da wäre nämlich das Finale im Premier League-Match zwischen Ronnie O'Sullivan und Carter. In Woche vier hatte O'Sullivan im Eiltempo Matthew Stevens besiegt (3:0) und der Captain kam mit einem 3:0 gegen Ding Junhui ins Endspiel.

So weit, so gut. O'Sullivan lag dann mit 2:1 in Führung, als Carter Geschichte schrieb – im negativen Sinne. Es gibt ja die Regelung, dass man einen Frame verlieren kann, wenn man drei Mal in Folge eine Rote verfehlt, diese aber direkt anspielen kann. Schiedsrichter Paul Collier hatte bereits zwei Mal Foul und Miss gegeben, doch Carter ging das Risiko und probierte den Pulk der Roten erneut dünn anzuspielen, die er dann wieder verfehlte und O'Sullivan nur noch die Hand schüttelte.

Ich bin dann mal einige Minuten in mich gegangen und habe überlegt, ob es so etwas schon gegeben hat. Ken Doherty soll Anfang der 90er, als die Regel gerade eingeführt wurde, ein Opfer der Neuerung gewesen sein. Aber das war schon ein Knaller, dass dies überhaupt nochmal passiert ist. Mit dem Sieg hat sich O'Sullivan auch an die Spitze der Tabelle geschoben - immerhin ein Erfolgserlebnis für den Engländer.

Damit wären wir auch am Ende angelangt und in den kommenden Wochen erwarten und noch Spiele in der Premier League und weitere PTC-Events. Es dürfte spannend sein zu sehen, wie gerade die Spieler, die an der Grenze liegen, auf die neue Rangliste reagieren. Der Respotted-Blog bleibt dran und wir sehen uns am Montag mit einer neuen Ausgabe wieder.

Einen schönen Feiertag und bis dahin …

Gunnar Beuth

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(