NBA "Mavericks von den Bucks abgeschlachtet"


Die Dallas Mavericks haben eine herbe Pleite kassiert: Mit 34 Punkten Rückstand ging das Team von Dirk Nowitzki gegen die Milwaukee Bucks unter. "Das war einfach nur peinlich", sagte der deutsche Basketball-Star.

Dirk Nowitzki wäre nach der höchsten Saisonpleite am liebsten im Erdboden versunken. "Das war einfach nur peinlich", sagte das deutsche Basketball-Idol nach der derben 99:133-Abfuhr bei den allenfalls mittelklassigen Milwaukee Bucks, "sie konnten machen, was sie wollten." Keine Gnade fanden Nowitzki und Co. auch bei den Dallas Morning News: "Mavericks von den Bucks abgeschlachtet."

Während sich die Bucks im Osten der nordamerikanischen Profiliga NBA auf den achten Platz und damit auf einen Play-off-Rang verbesserten, sind die "Mavs" im Westen nach der 18. Niederlage im 42. Saisonspiel weiter nur die Nummer neun.

Mavs brachen ein

Die Partie vor 13.898 Zuschauern im Bradley Center von Milwaukee war bis zur Mitte des dritten Viertels bei einem Stand von 67:67 noch völlig ausgeglichen. Erst in der Folge legten die Bucks mit einem 19:2-Lauf zum 86:69-Zwischenstand den Grundstein für den Kantersieg. Beste Werfer der Gastgeber waren Charlie Villanueva (32 Punkte) und Michael Redd (27).

Wer im Schlussabschnitt auf die große Aufholjagd der Mavericks gehofft hatte, wurde enttäuscht. Im Gegenteil. Während Milwaukee weiter hochprozentig aus dem Feld traf, gelang Dallas wenig bis gar nichts mehr. Kopfschüttelnd verfolgte Mavericks-Teameigner Mark Cuban das Geschehen hinter der Trainerbank. Mitte des Schlussviertels hatte auch Dallas-Headcoach Rick Carlisle genug gesehen und holte seine Stars Nowitzki und Jason Kidd vorzeitig vom Parkett.

Nowitzki wieder bester Scorer

Mit 30 Punkten war Dirk Nowitzki einmal mehr bester Scorer seiner Mannschaft. Zudem musste der Würzburger ab dem zweiten Viertel mit einem Handicap klarkommen. Nachdem er sich im Gerangel um den Ball den linken Daumen geklemmt hatte, musste er mit einer Bandage spielen.

Obwohl der 30 Jahre alte Nowitzki im Dallas-Dress immer wieder überzeugen kann, glaubt fast die Hälfte (48,8 Prozent) der deutschen Bevölkerung an das Ende seiner Ära in der NBA. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Dortmunder Marktforschungsinstituts promit.

Lakers marschieren weiter

Wie man als Mannschaft erfolgreich spielt, demonstrierten die Los Angeles Lakers. Durch einen ungefährdeten 108:97-Erfolg bei den Los Angeles Clippers festigte das Team um Kobe Bryant seine Vormachtstellung in der Western Conference. Mit 33:8 Siegen weisen die Lakers nunmehr die gleiche Bilanz auf wie Orlando Magic, das Topteam im Osten.

Während sich Kobe Bryant mit 18 Punkten begnügte, überragte Center Andrew Bynum mit einer Karriere-Bestleistung von 42 Zählern. Bei den Clippers, Team des weiter verletzten deutschen Nationalspielers Chris Kaman, war Center DeAndre Jordan mit 23 Punkten bester Werfer.

SID SID

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker