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NBA: Miami Heat gewinnen Spiel zwei in Oklahoma City

Gerne wird das Aufeinandertreffen der Superstars LeBron James und Kevin Durant in den Vordergrund gestellt. Ausschlaggebend für den Miami-Sieg in Spiel zwei war jedoch eine geschlossene Teamleistung. Den Showdown zum Spielende ließen sich die beiden natürlich trotzdem nicht nehmen.

Die NBA Finals werden gerne zum Duell zwischen den Topstars Kevin Durant und LeBron James gemacht. Tatsächlich kamen im zweiten Spiel beide auf 32 Punkte, für James war es sogar ein Finals-Höchstwert. Zum Sieg der Heat führte jedoch, ganz Miami-untypisch, eine Mannschaftsleistung.

Beim 100:96-Sieg wurde der MVP der Regular Season tatkräftig von seinen Co-Stars unterstützt. Dwyane Wade (24 Punkte) und Chris Bosh (16 Punkte, 15 Rebounds), der nach seiner Verletzung erstmals wieder zur Starting Five gehörte, trugen ihren Teil zum Serien-Ausgleich bei. Dass mit Shane Battier (17 Punkte) ein vierter Spieler in die Bresche sprang, war, wenn man die bisherige Saison von Miami betrachtet, eher ungewöhnlich.

Die Thunder mit schwachem Start

Oklahoma Citys Top-Duo Kevin Durant/Russell Westbrook musste all seine Power und zusammen 59 Punkte aufwenden, um einen 16-Punkte-Rückstand aus der Anfangsphase zu minimieren. "Wir dürfen nicht mit einem 2:18 starten, vor allem nicht zu Hause. Das müssen wir korrigieren", sagte Durant nach dem Spiel zu espn.com.

Nur langsam schmolz die Führung Miamis dahin, zur Halbzeit stand es noch 55:43 für die Gäste. Auch die Leistungen von Westbrook (27 Punkte) und James Harden (21) ließen Oklahoma City noch einmal Hoffnungen schöpfen. Der Rest des Teams, auch der in letzter Zeit so starke Thabo Sefolosha, blieb blass.

Durant und das Beinahe-Comeback

Trotzdem fand OKC durch einen Kraftakt im letzten Viertel, der auch durch die nachlassenden Heat begünstigt wurde, zurück in die Spur. Als noch 37 Sekunden auf der Uhr waren, brachte Durant sein Team durch einen Dreier auf 96:98 heran.

Am Ende war es dann doch das Duell James gegen Durant, das das Spiel entschied. Während Durant die letzte Chance seines Teams im direkten Duell mit James vergab und ein Foul forderte, behielt sein Gegenüber die Nerven und vesenkte zwei Freiwürfe zum Endstand.

Miami im Vorteil

Der Sieg in fremder Halle könnte für Miami entscheidenden Charakter haben, denn die nächsten drei Spiele können die Heat zu Hause angehen. Gewinnen sie alle drei ist die Serie entschieden und die Heat haben ihren ersehnten Ring.

sportal.de / sportal

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