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NHL Sabres verlieren erneut gegen Tampa Bay


Die Buffalo Sabres nehmen sich nach dem tollen Saisonstart mit fünf Siegen und nur einer Niederlage die erste kleine Krise. Das Team von Christian Ehrhoff verlor das zweite Match in Folge – und wieder gegen die Tampa Bay Lightning.

Während die Pittsburgh Penguins nach dem vierten Sieg in Serie die Eastern Conference anführen, nehmen sich die Buffalo Sabres die erste kleine Krise der Saison. Nach fünf Siegen und nur einer Niederlage zum Saisonstart verlor das Team von Verteidiger Christian Ehrhoff zum zweiten Mal in Folge gegen die Tampa Bay Lightning.

Schon am vergangenen Samstag waren die Sabres bei der 0:3-Pleite in Tampa nahezu chancenlos gewesen, nun setzte es vor eigener Kulisse eine unglückliche 3:4-Niederlage. Die Lightning hat mit dem dritten Sieg in Folge den mäßigen Saisonbeginn vergessen lassen, beide Teams haben derzeit zehn Punkte auf ihrem Konto.

Garon bleibt gelassen

Dabei hatte es für die Sabres im heimischen First Niagara Center so gut begonnen. Der Österreicher Thomas Vanek, schon beim ersten Match der Saison in Berlin gegen die LA Kings in starker Verfassung, nahm Tampas Verteidiger Eric Brewer den Puck ab, zog allein auf das Tor von Mathieu Garon zu und sorgte schon nach 1:56 Minuten für die Führung der Sabres.

Garon hatte sich noch nicht richtig geschüttelt nach dem frühen Schock, da klingelte es schon wieder – Brad Boyes (2:31) brachte Buffalo mit 2:0 in Führung. Doch der Keeper der Lightning ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. "Du musst die Tore einfach vergessen, denn wenn du noch eins kassierst, ist das Spiel fast schon vorbei", sagte Garon nach dem Spiel laut AP. "Du musst einfach nur an den nächsten Schuss denken und dich reinkämpfen."

Das gelang nicht nur dem Torwart, der letztlich noch auf 36 Saves kam, sondern dem gesamten Team der Lightning. Vincent Lecavalier (13:03) und Nate Thompson (19:00) schafften noch im ersten Drittel den Ausgleich. Steven Stamkos brachte die Gäste dann zu Beginn des zweiten Drittels erstmals in Führung. Die Sabres antworteten mit viel Druck, doch Garon hielt großartig und als Ryan Malone kurz vor Schluss einen Konter verwertete, war das Spiel entschieden. Nathan Gerbe schaffte für die Sabres nur noch den Anschlusstreffer.

Malkin ist wieder da

Das beste Team im Osten bleiben die Pittsburgh Penguins, die bei den New York Islanders mit 3:0 gewannen und den vierten Sieg in Serie feiern konnten. Mit 16 Punkten führen die Penguins die Eastern Conference an, allerdings haben die Washington Capitals vier Spiele weniger absolviert und noch gar keine Niederlage kassiert.

Bei den Penguins feierte Evgeni Malkin nach fünf Spielen Pause wegen Knieproblemen sein Comeback, trat beim verdienten Erfolg aber nicht entscheidend in Erscheinung. Verzichten muss Pittsburgh aber weiterhin auf Kapitän Sidney Crosby, der wegen den Folgen einer Gehirnerschütterung pausieren muss. Wie stark die Penguins in dieser Saison tatsächlich sind, wird man wohl erst wissen, wenn Malkin und Crosby gemeinsam auf dem Eis stehen.

Im Nassau Veterans Memorial Coliseum war Keeper Marc-Andre Fleury der Matchwinner für die Penguins. Fleury schaffte mit seinen 33 Saves den 20. Shutout seiner Karriere. Die Tore für Pittsburgh erzielten Pascal Dupuis, Richard Park und Jordan Staal.

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