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Nicolas Kiefer: Starker Abgang bei US Open

Trotz einer ausgezeichneten Vorstellung musste Nicolas Kiefer auch im fünften Spiel des Jahres gegen Roger Federer eine Niederlage einstecken und schied bei den US Open in New York im Achtelfinale aus.

Allerdings schaffte es der 28-Jährige am Dienstag beim 4:6, 7:6 (7:3), 3:6, 4:6, den Titelverteidiger und Weltranglisten-Ersten weit mehr zu fordern, als es diesem lieb war. Im Viertelfinale des mit 17,75 Millionen Dollar dotierten Grand-Slam-Tennisturniers wartet der Schweizer nun auf Davide Sanguinetti aus Italien oder den Argentinier David Nalbandian.

"Es wird ein hartes Stück Arbeit, mal sehen, was dabei herauskommt. Vielleicht kommt es ja ganz anders, als alle glauben", hatte Federer gemutmaßt. Tatsächlich schaffte es Kiefer wieder einmal, den Branchen-Primus zur Verzweiflung zu treiben. Nur schwer fand der in seinen Rhythmus und stand nach dem Satzausgleich sogar vor einem möglichen Aus.

Doch wenn es darauf ankam, war Federer Herr des Geschehens und siegte nicht nur im fünften Vergleich des Jahres, sondern schraubte die Bilanz gegen Kiefer insgesamt auf 7:3-Siege. Für den Deutschen blieb nur der Trost, Federer den ersten Satzverlust seit zehn Grand-Slam-Matches zugefügt zu haben - und auch den letzten bei seinem Ausscheiden in Wimbledon. "Ich hatte mit dem schlimmsten gerechnet. Jetzt bin ich froh, nur einen Satz verloren zu haben."

Leichtes Spiel hatte dagegen Lleyton Hewitt. Der Vorjahresfinalist aus Australien machte kurzen Prozess mit Dominik Hrbaty und schlug den Slowaken mit 6:1, 6:4, 6:2. Im Viertelfinale trifft Hewitt auf Jarkko Nieminen, der als erster Finne überhaupt in das Viertelfinale eines Grand-Slam-Tennisturniers stürmte. Nieminen schlug den Spanier Fernando Verdasco mit 6:2, 7:6 (8:6), 6:3.

DPA

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