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RADSPORT: Gezerre um Ullrich

Laut Team Telekom-Chef Walter Godefroot ist für Rad-Profi Jan Ullrich die Rückkehr zur Telekom weiter offen. Er reagierte damit auf Spekulationen, dass Ullrichs Engagement beim dänischen Team von Bjarne Riis immer unwahrscheinlicher wird.

Für Rad-Profi Jan Ullrich ist die Rückkehr zum Team Telekom weiter offen. Das deutete Team-Chef Walter Godefroot gegenüber dem Internetanbieter »RADSPORT-NEWS.COM« an: »Für Jan wäre bei uns immer Platz. Wenn er zurückkommen wollte, finden wir auch eine Lösung.« Godefroot reagierte damit auf Spekulationen, dass Ullrich bei der Präsentation des dänischen CSC-Teams von Bjarne Riis am 28. Dezember fehlen könnte und ein Engagement immer unwahrscheinlicher wird. Als Alternative gibt es für den gesperrten Ullrich auch noch das hoch dotierte Angebot vom Team Coast.

»Wir sind nicht pessimistisch, aber realistisch. Wir haben bisher keinen Co-Sponsor gefunden, und es wird ja nicht leichter«, sagte CSC-Teamsprecher Brian Nygaard. »Es ist eine frustrierende Situation. Wir versuchen unser Bestes, aber die Wirtschaftslage - auch in Deutschland - ist derzeit schlecht. Und wir suchen ja jetzt auch schon ziemlich lange«, fügte er hinzu.

Telekom hat nach der Verpflichtung von Zeitfahr-Weltmeister Santiago Botero für 2003 schon 25 Fahrer. Nach dem UCI-Reglement ist damit die Höchstgrenze erreicht, ein weiterer Fahrer könnte nur geholt werden, wenn einer aus dem jetzigen Kader wieder ausscheidet. Godefroot glaubt, dass die Fahrer es akzeptieren würden, wenn Ullrich zurückkäme. »Wenn Jan jetzt auf uns zukäme, dann würden wir mit dem Sponsor über die Situation sprechen und sicherlich eine Lösung finden«, so der Telekom-Teamchef.

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