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Radsport: Tony Martin gewinnt Tour of Beijing

Tony Martin hat die Peking-Rundfahrt gewonnen. Mit 17 Sekunden Vorsprung setzte sich der Zeitfahrweltmeistertitel gegen David Millar durch. Nun steht Olympia 2012 im Fokus. Dritter wurde der Zweite der Vuelta, Christopher Froome.

Für Tony Martin vom HTC-Highroad Team hat das Radsportjahr 2011 einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Er gewann die erstmals ausgetragene Tour of Beijing. Es war sein dritter Rundfahrtsieg in dieser Saison, die durch seinen Zeitfahrweltmeistertitel gekrönt wurde. 

Start-Ziel-Sieg in Peking

Für Martin war die Premiere der Peking-Rundfahrt ein Start-Ziel-Sieg. Bereits zum Auftakt hatte der Profi des HTC-Highroad-Teams das 11,3 Kilometer lange Einzelzeitfahren für sich entschieden und auch auf der Königsetappe am dritten Tag alle Attacken der Konkurrenz abgewehrt. "Ich denke, im Moment kann ich jedes Zeitfahren gewinnen, und wenn die Berge nicht zu hart sind, kann ich auch da mit den Besten mithalten", sagte Martin.

Auf der abschließenden fünften Etappe der Rundfahrt vom Tian An Men Platz zum Olympia-Stadion über 118 Kilometer kam Martin im Hauptfeld hinter dem russischen Tagessieger Denis Galimzyanov (Katjuscha) ins Ziel. Die Plätze zwei und drei gingen an den Argentinier Juan José Haedo (Saxo Bank-SunGard) und den Italiener Elia Viviani (Liquigas-Cannondale).

Olympia als Ziel

Mit 17 Sekunden Vorsprung auf den Schotten David Millar (Garmin-Cervélo) entschied Martin die Gesamtwertung für sich. Platz drei ging an den britischen Vuelta-Zweiten Christopher Froome (Sky), der 26 Sekunden Rückstand auf den Deutschen hatte. "Es war ein fantastisches Jahr und nun eine fantastische Woche für mich", bilanzierte Martin.

Vor der Peking-Rundfahrt hatte Martin bereits Siege bei der Algarve-Rundfahrt (Portugal) und bei Paris-Nizza (Frankreich) eingefahren. Nun blickt er schon auf das kommende Jahr voraus: "Die Olympischen Spiele sind ein großes Ziel." 

sportal.de / sportal

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