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Tennis: Petzschner und Kamke in Montréal ausgeschieden

Das Achtelfinale des ATP-Masters in Montréal findet ohne deutsche Beteiligung statt. Philipp Petzschner verlor nach starker Leistung gegen den Kroaten Ivo Karlovic und auch für Tobias Kamke kam das frühe Aus.

Philipp Petzschner ist beim Masters-Turnier in Montréal nach einem Tiebreak-Krimi in der zweiten Runde ausgeschieden. Nach dem tollen Auftakterfolg gegen den Franzosen Gilles Simon lieferte sich Petzchner ein heißes Aufschlag-Duell gegen den Kroaten Ivo Karlovic, der beim 6:7, 7:6, 7:6-Erfolg das glücklichere Ende für sich hatte.

Karlovic, der für seine starken Aufschläge bekannt ist, schlug insgesamt 17 Asse, ließ aber auch fünf Breakbälle zu. Petzschner war bei diesen Big Points aber nicht konsequent genug und so gab es insgesamt nur zwei Breaks im gesamten Spiel. Trotz der knappen Niederlage kann Petzschner zufrieden sein, nach dürftigen Wochen war zum Auftakt der Hartplatzsaison ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen.

Vor allem auf sein Service konnte sich der Qualifikant, der in der Weltrangliste nur noch auf Position 80 geführt wird, verlassen. Auch das Spiel von der Grundlinie war bei Petzschner sehr druckvoll, die US Open (ab dem 29. August) können für die aktuelle deutsche Nummer drei beginnen. Karlovic trifft im Achtelfinale auf Tomas Berdych (CZE), der gegen Alexandr Dolgopolov gewinnen konnte.

Kamkes Fehlstart

Ebenfalls ausgeschieden ist Tobias Kamke, damit geht der Rogers Cup ohne deutsche Beteiligung über die Bühne. Am Vortag war das Match des Lübeckers nach starker Leistung gegen Fernando Verdasco beim Stand von 7:5, 3:6, 2:2 wegen Regens abgebrochen worden, bei der Fortsetzung stand Kamke dann auf verlorenem Posten.

Verdasco, der auf den Hartplätzen in den USA gerne zur Bestform aufläuft, fand sofort seinen Rhythmus, machte drei schnelle Spiele und entschied den dritten Satz mit 6:3 für sich. Nun wird es für Verdasco aber schwer, in der zweiten Runde wartet mit Landsmann Rafael Nadal die aktuelle Nummer zwei der Weltrangliste. Für Nadal ist es allerdings das erste Match seit der Finalniederlage in Wimbledon gegen Novak Djokovic.

Federer nun gegen Tsonga

Letztlich ohne Probleme hat Roger Federer das Achtelfinale erreicht. Gegen Lokalmatador Vasek Pospisil tat sich Federer nur im ersten Satz etwas schwer, Pospisil konnte bis zum 6:5 für Federer sein Service halten. Doch im richtigen Moment gelang dem Schweizer dann doch das Break und somit war die Gegenwehr gebrochen. Federer gewann 7:5, 6:3 und trifft nun auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, gegen den er bei seinem letzten Auftritt in Wimbledon in einem denkwürdigen Match verloren hatte.

sportal.de / sportal

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