Tennis-WM Dänen-Schönheit fährt Auftakt-Sieg ein


Diesmal hat sie nicht aufgegeben: Die Dänin Caroline Wozniacki, die unter Manipulationsverdacht steht, hat ihr Auftakt-Match bei der Tennis-WM in Doha gewonnen. Die Amerikanerin Serena Williams eroberte die Spitze in der Weltrangliste zurück.

Caroline Wozniacki hat sich bei der Tennis-Weltmeisterschaft in Doha nicht beirren lassen und ist mit einem hart erkämpften Sieg gegen Victoria Asarenka in die Masters-Veranstaltung gestartet. Die US-Open-Finalistin aus Dänemark, die sich nach ihrer Erstrunden-Niederlage in Luxemburg gegen den Verdacht von Wettmanipulationen zur Wehr setzen musste, drehte am Mittwoch das Match gegen die Weißrussin und siegte schließlich mit 1:6, 6:4, 7:5.

Die an Nummer vier gesetzte Wozniacki übernahm damit mit 1:0 Punkten die Führung in der Weißen Gruppe vor Asarenka (1:1) und Jelena Jankovic (1:1). Nach ihrer Auftaktpleite gegen Asarenka profitierte die Serbin in der zweiten Partie von einer Verletzung der topgesetzten Russin Dinara Safina, die sich beim Stand von 1:1 den Rücken verdrehte und nach nur zwölf Minuten unter Tränen aufgab.

Venus Williams so gut wie ausgeschieden


In der Braunen Gruppe ist Titelverteidigerin Serena Williams weiter unbesiegt. Die Amerikanerin, die wegen der Verletzung von Safina am kommenden Montag wieder die Nummer eins der Weltrangliste sein wird, setzte sich im Duell mit ihrer älteren Schwester Venus nach Abwehr eines Matchballes 5:7, 6:4, 7:6 (7:5) durch. Venus Williams ist nach der zweiten Niederlage im Kampf um den Halbfinal-Einzug so gut wie ausgeschieden. Jelena Dementjewa (1:0) und die zweite Russin Swetlana Kusnezowa (0:1) waren am Mittwoch spielfrei.

Die 19-jährige Wozniacki stellte schon vor ihrem ersten Aufschlag im Scheichtum Katar fest, dass sämtliche Manipulations-Vorwürfe aus der Luft gegriffen seien. Sie sei verletzt gewesen und habe deshalb trotz 5:0-Führung im zweiten Satz aufgegeben. Deshalb rechne sie auch nicht damit, dass "ich eine Strafe der WTA zu erwarten habe". Die Spielerinnen-Organisation ermittelt nach eigenen Angaben; einen Kommentar gab es am Rande der WM in Doha aber nicht.

DPA DPA

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