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Top-Favoriten: Wer erklimmt den Olympia-Thron?

Die Favoriten für die Olympischen Spiele stehen fest: Sie heißen Björndalen, Kostelic, Miller und auch Ackermann. Auch Ski-Hero Alberto Tomba ist ein heißer Kandidat - allerdings nicht für eine Medaille.

Kann der "Ski-König" von Soldier Hollow seine Krone bei den Olympischen Winterspielen in Turin noch einmal behaupten? Vier Jahre nach seinem Vierfach-Triumph in Salt Lake City rütteln vor allem die deutschen Skijäger mit Sven Fischer an der Spitze mächtig am Thron von Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen. Mit drei weiteren Goldmedaillen würde der Norweger neben seinem Landsmann Björn Dählie zum erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten aufsteigen, doch ausgerechnet in dieser Saison wurde der 32-Jährige bisher immer wieder von Wehwehchen geplagt.

Auch für die in Utah mit drei Mal Gold dekorierte Kroatin Janica Kostelic ist ein erneuter Erfolg in Sestriere längst nicht programmiert. Vor allem die junge österreichische Slalom-Garde will der komplettesten alpinen Skirennläuferin zusetzen und ihr Vorhaben durchkreuzen, die Medaillensammlung zu erweitern. Nach Silber in Riesenslalom und Kombination vor vier Jahren zählt für Gesamt- Weltcupsieger Bode Miller diesmal nur Gold. Im Vorfeld der Spiele sorgte der für seine Eskapaden bekannte Amerikaner aber einmal mehr für Wirbel, als er bekannte, alkoholisiert Ski gefahren zu sein.

"Es wird wohl wieder ganz knapp werden"

2002 stand ihm Samppa Lajunen drei Mal im Wege, doch nun will Ronny Ackermann als erster Deutscher seit Ulrich Wehling 1980 in der Nordischen Kombination ganz oben auf dem Treppchen stehen. Im Kampf um Gold muss sich der Doppel-Weltmeister des vergangenen Jahres erneut mit einem Finnen auseinander setzen, dem in dieser Saison schon bei fünf Weltcups siegreichen Hannu Manninen. "Wir sind auf einem guten Weg, aber es wird wohl wieder ganz knapp werden", warnte Bundestrainer Hermann Weinbuch vor überzogenen Erwartungen an den Sportler des Jahres, der in der olympischen Saison zudem mit Problemen beim Springen zu kämpfen hatte. Mit einem riesigen Erfolgsdruck fertig werden muss auch Ackermanns weibliches Pendant Uschi Disl. Die Bayerin peilt in den Loipen von San Sicario ihr ersehntes erstes olympisches Einzel-Gold im Biathlon an.

Im Oval Lingotto von Turin möchte Anni Friesinger diesmal den Spieß umdrehen. Die 29-Jährige, die als hohe Favoritin in Salt Lake City urplötzlich im Schatten von Doppelsiegerin Claudia Pechstein stand, will nach Eisschnelllauf-Gold über 1500 m endlich auch auf den langen Strecken ihre Stärke ausspielen. Als Top-Star des deutschen Langlaufs reist Axel Teichmann über die Alpen. Allerdings machte dem Weltmeister von 2003 über 15 km bisher immer wieder seine Anfälligkeit für Erkältungen einen Strich durch die Rechnung. Diesmal soll es klappen. "Für mich zählt nur Olympia", sagte der Thüringer.

Wird Tomba das Olympische Feuer entzünden?

Zu den unbestrittenen Stars der Spiele zählt auch Alberto Tomba, obwohl Italiens Ski-Heros der achtziger und neunziger Jahre seine Bretter längst in die Ecke gestellt hat. Gilt der dreifache Olympiasieger im Slalom und Riesenslalom, in Italien längst eine Werbe-Ikone, doch als heißer Kandidat für die Entzündung des Olympischen Feuers am 10. Februar im Stadion Comunale. Schon jetzt steht fest, dass Tomba einem Landsmann auf der Piste ganz fest die Daumen drücken wird. Der Italiener Giorgio Rocca gilt nach vier Disziplinsiegen in diesem Winter als Top-Favorit auf Gold im Riesenslalom.

Jörg Obergethmann/DPA / DPA

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?