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Tour de France, 1. Etappe: Lance Armstrong enttäuscht

Der Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara ist erster Spitzenreiter der 96. Tour de France. Die große Armstrong-Show blieb aus, der Tour-Rückkeher landete nur auf Platz 10. Überraschend gut schnitt dagegen Andreas Klöden ab.

Olympiasieger Fabian Cancellara wurde seiner Favoriten-Stellung zum Tour-Auftakt gerecht. Der nach vierjähriger Abwesenheit bei seinem Tour-Comeback im Fürstentum Monaco gefeierte Lance Armstrong konnte am Samstag nicht ernsthaft in den Kampf um das erste Gelbe Trikot eingreifen und war beim 15,5 Kilometer langen Zeitfahren 40 Sekunden langsamer als Cancellara. Der Schweizer setzte sich in der Siegerzeit von 19:32 Minuten wie 2004 und 2007 gleich zu Beginn an die Spitze der Tour de France. Bester Deutscher war Andreas Klöden als Vierter, Tour-Novize Tony Martin verpasste als Achter nur um eine Sekunde das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers, das sich der Tscheche Roman Kreuziger schnappte.

Armstrongs Team-Kollege Alberto Contador stellte den 37-jährigen Rückkehrer aus Texas in der teaminternen Astana-Auseinandersetzung in den Schatten, belegte 18 Sekunden hinter Cancellara den zweiten Platz und rückte damit zunächst die Weichen in der Mannschaftshierarchie zurecht. Dritter hinter dem Spanier im schweißtreibenden Kampf gegen die Uhr durch das unter einer schwülen Hitzeglocke liegende Fürstentum war der Brite Bradley Wiggins. Dem siebenfachen Toursieger Armstrong blieb - für ihn ungewohnt - nur Rang zehn.

Klöden fuhr knapp am Sieg vorbei

Klöden war die große Überraschung bei Astana. Bei dem kasachischen Team hatte sich in den vergangen Tagen und Diskussionen alles nur um Armstrong und Contador gedreht. Der Name Klöden fiel nie. Der auf seine alten Tage in großer Form fahrende ehemalige T-Mobile-Profi, den aus dieser Zeit die Doping-Vorwürfe der Freiburger Untersuchungs-Kommission verfolgen, fuhr knapp am ersten Tour-Etappensieg seiner Karriere vorbei. Der 32-Jährige, der der deutschen Presse sehr einsilbig entgegentritt, war 2004 und 2006 jeweils Tour-Zweiter.

Der in Schwalbach lebende Tony Martin vom diesjährigen "Wunder-Team" Columbia-HTC (49 Saisonsiege) war von der Atmosphäre und Stimmung überwältigt. "Ich habe das Maximale aus mir herausgeholt. Weiß gleich zu Beginn, wäre ein Traum gewesen", sagte der 24-Jährige, der von der Kulisse in Monaco, den mehr als 100.000 Zuschauern und dem Tour-Flair sichtlich beeindruckt war.

Armstrong: "bisschen nervös"

Der 13 Jahre ältere Armstrong war mit seinem Tour-Comeback nur bedingt zufrieden, was weniger sein Erklärungsversuch als seine Mine verriet. "Zugegeben, ich war ein bisschen nervös - kein Wunder, ich war so lange weg. Der Kurs war sehr technisch, sehr schwierig und es war kompliziert, einen Rhythmus zu finden. Ich hatte keine Illusionen und nicht mit einem Sieg gerechnet, trotzdem habe mich wohl gefühlt. Es war eine großartige Atmosphäre", sagte Armstrong, der entgegen früheren Gewohnheiten nach dem Rennen bereitwillig und freundlich für Interviews zur Verfügung stand, obwohl er von Fans und Journalisten hart bedrängt wurde.

Die erste Etappe hatte es in sich. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad hatten die 180 Starter schon nach 500 Metern eine 7,5 Kilometer lange Steigung zu bewältigen. Die zweite Hälfte der Strecke war eine kurvenreiche und gefährliche Schussfahrt ins Ziel am Port Hercule.

Andreas Zellmer und Benjamin Haller/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(