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Tour de France: Der Berg ruft

Auf der 7. Etappe der Tour de France geht es für die Fahrer heute erstmals in die Alpen. Die Strecke führt über 230,5 Kilometer von Lyon nach Morzine.

Die 7. Etappe führt die Rad-Profis bei der 90. Tour de France heute (Samstag) erstmals in die Berge. Das Teilstück über 230,5 km von Lyon in den Alpen-Skiort Morzine-Avoriaz ist zugleich das längste der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt. Auf dem Programm stehen fünf Bergwertungen, darunter eine der ersten Kategorie. Das von dem Kolumbianer Victor Hugo Pena angeführte Feld muss erstmals den 1619 m hoch gelegenen Col de la Ramaz bewältigen. Dabei geht es bei einer Steigung von durchschnittlich 6,9 Prozent 14,3 km bergauf.

Zabel erlitt Schürfwunden und Prellungen

Der deutsche Meister Erik Zabel (Unna) erlitt bei seinem Sturz am Freitag sechs Kilometer vor dem Ziel der 6. Etappe der Tour de France in Lyon Schürfwunden und Prellungen am Ellenbogen, an der Hand, an der Hüfte und am Knie. "Die ersten Untersuchungen haben ergeben, dass er sich nichts gebrochen hat. Nachdem die Wunden gereinigt worden waren, haben wir auf die verletzten Stellen einen Spezialkunststoffverband gelegt", erklärte Telekom-Team-Arzt Lothar Heinrich. Der Mediziner aus Freiburg geht davon aus, dass der Weltranglisten-Zweite Zabel weiter fahren kann.

Der 33-jährige Telekom-Kapitän war in einer Kurve zusammen mit dem Träger des Grünen Trikots, Robbie McEwen (Australien), ausgerutscht. Über die beiden waren mehrere andere Fahrer, darunter auch Zabel- Team-Kollege Alexander Winokurow, gestürzt. Der Olympia-Zweite aus Kasachstan überstand den Sturz im Gegensatz zu Zabel ohne Blessuren.

Petacchi im Grünen Trikot

Zabel spekuliert bei der 90. Tour auf das Grüne Trikot des Punktbesten, das zurzeit im Besitz des vierfachen Etappensiegers Alessandro Petacchi (Italien) ist. Außerdem wartet der Weltranglisten-Zweite auf seinen ersten diesjährigen Etappenerfolg.

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