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Tour de France: Der Favoriten-Check fürs gelbe Trikot

Der Startpunkt für die 96. Tour de France hätte schöner nicht gewählt werden können. Die rund 180 Fahrer beginnen die strapaziöse Frankreich-Rundfahrt in Monacco. stern.de hat sich die Favoriten einmal genauer angeschaut und sagt, wer die besten Aussichten auf den Toursieg hat.

Von Stefan Brand

Die Frage, die sich bei dieser Tour alle stellen, lautet: Wie endet der Zweikampf zwischen den beiden Tourfavoriten Rivalen vom Astana-Team, Lance Amrstrong und Alberto Contador? Kann der 37-jährige Texaner noch einmal das Gelbe Trikot erobern oder sogar das größte Radsport-Ereignis der Welt zum achtenmal gewinnen? Oder ist der elf Jahre jüngere Spanier, der außerdem noch Team-Kaptiän ist und die Tour bereits 2007 gewann, nicht zu schlagen? Aber vielleicht bleibt es nicht bei diesem Zweikampf und es kommt zu einem Mehrkampf?

Fahrer, die das nötige Potential für einen Toursieg haben, gibt es mehrere. Lesen Sie unseren Favoriten-Check.

Der Altmeister

Lance Armstrong

37 Jahre, Team Astana
Siegchance: *** Der große Champion ist zurück: Nach vier Jahren Abstinenz von der Tour steigt Lance Armstrong wieder aufs Rad und will es noch mal allen zeigen. Mit seinem außerordentlichen Willen und seiner mentalen Stärke gilt der Astana-Fahrer als einer der Favoriten auf den Toursieg. So fuhr der US-Amerikaner nur knapp sechs Wochen nach seinem Schlüsselbeinbruch beim Giro d´Italia auf den zwölften Rang. Bei der Tour de France wird er im Peloton das Tempo wie gewohnt hoch halten und seinem Team einiges abverlangen.

Sein immenser Ehrgeiz und die regelrechte Bessenheit vom Erfolg führten ihn bereits sieben Mal in Folge auf das Treppchen in Paris (1999 - 2005). Doch an ihm ist das Alter nicht spurlos vorbeigegangen. Experten behaupten, dass er an Spritzigkeit und den dazugehörigen Biss bei Bergetappen verloren hat. Daher soll er im Team Astana offiziell nur die zweite Geige spielen und den jüngeren Alberto Contador unterstützen. Ob er sich jedoch die Blöße geben wird und vom Big Boss zum kleinen Helferlein wird, das muss bei einem eitlen Altmeister wie Armstrong angezweifelt werden.

Der Alleskönner

Alberto Contador

26 Jahre, Team Astana
Siegchance: *****

Fast alle Teamchefs sind sich einig: Alberto Contador wird am Ende der Tour ganz oben auf dem Podium stehen. Der 26-jährige Spanier gewann bereits 2007 die legendäre Fahrt durch Frankreich und gilt auch dieses Jahr als größter Favorit auf das gelbe Trikot. Aus diesem Grund machte ihn Teammanager Johan Bruyneel zum Kapitän des Astana-Teams - und nicht Lance Armstrong.

"Die Rückkehr von Lance bringt nichts als Vorteile für den Radsport. Er besitzt eine starke Präsenz, und ich bewundere ihn seit ich 15 Jahre alt bin", sagt Contador ehrfürchtig. Dabei kann auch der Spanier bereits auf einige Erfolge in seiner noch jungen Karriere blicken. Neben der Tour de France konnte er auch beim Giro und der Vuelta als Gesamtsieger ins Ziel fahren. Contadors Konkurrenten fürchten vor allem seine Stärke bei Bergetappen und Einzelfahrten. Vor allem Cadel Evans, der bei der Tour 2007 nur 23 Sekunden hinter dem Spanier lag und sich am Ende mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste.

Der Kämpfer

Cadel Evans

32 Jahre, Team Silence-Lotto
Siegchance: ****

Ähnlich wie Lance Armstrong besitzt auch Cadel Evans einen unglaublichen Siegeswillen. Als gelernter Mountainbike-Profi ist der Australier schwieriges Terrain und Höchstbelastungen gewöhnt. 2007 erreichte er als erster Radprofi aus Down-Under den zweiten Platz bei der Tour de France. Seit dem will der Kapitän des Silence-Lotto-Teams mehr. Gerade mit dem Kapitän des Astana-Rennstalls Alberto Contador, hat der bullige Evans seit der Tour 2007 noch eine Rechnung offen. Evans musste sich damals knapp geschlagen geben. Der Allrounder hat kaum Schwächen, Evans macht sowohl bei Zeitfahrten und Sprints als auch bei steilen Berganfahrten eine gute Figur. Auch über lang ansteigende Strecken kann der Australier die Geschwindigkeit konstant halten. Kommt es jedoch zu einem plötzlichen Tempowechsel verliert Evans oftmals den Anschluss. Kritiker monieren auf der einen Seite seine defensive Fahrweise, müssen jedoch auf der anderen Seite eingestehen, dass Evans dadurch konstant in den vorderen Rängen mitfahren kann. Mit ein wenig mehr Risikobereitschaft könnte der Australier bei der Tour de France für Aufruhr sorgen.

Der Geheimfavorit

Denis Menchov

31 Jahre, Team Rabobank
Siegchance: ***

Nach dem Sieg beim Giro d´Italia dieses Jahr ist Denis Menchov voll motiviert und hungrig auf weitere Erfolge. Besonders sein starker Antritt am Berg und im Zeitfahren, könnte dem Russen einige Topplatzierungen bei der Tour de France bescheren. Sein größtes Makel hingegen ist der Hang zu leichten Fehlern. So verlor der Wahl-Spanier letztes Jahr auf der Abfahrt von der Bonette 35 Sekunden auf die Konkurrenz. In der Vergangenheit zählte der 31-Jährige aber trotzdem immer zu den Top-Favoriten. Als Kapitän des niederländischen Teams Rabobank soll bei der Tour 2009 alles anders werden. Mit dem Sieg beim Giro d'Italia im Rücken fühlt sich Menchov gestärkt und bereit für das oberste Treppchen auf der Champs Elysées.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(