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Wintersport Norweger bestimmen Weltcup in Kuusamo - Angerer im Aufwärtstrend


Nach dem völlig verpatzten Weltcup-Auftakt der deutschen Skilangläufer in Norwegen haben die DSV-Athleten in Kuusamo eine erste Wiedergutmachung betrieben. Tobias Angerer war als 14. dabei erneut bester Deutscher. Seinen ersten Saisonsieg feierte Norwegens Weltmeister Petter Northug.

Ein guter Tag für Norwegen. Weltmeister Petter Northug holte seinen ersten Saisonsieg über 10 km Freistil. Sein weibliches Pendant Marit Björgen schaffte über fünf Kilometer im dritten Saisonrennen gar den dritten Sieg. Das DSV-Team verzeichnet einen Aufwärtstrend.

Angerer: "Das Feuer ist da"

Nach dem völlig verpatzten Auftakt vor einer Woche in Norwegen kam Tobias Angerer über zehn Kilometer in der freien Technik auf Platz 14. Nicole Fessel aus Oberstdorf kam als 18. ins Ziel. "Man sieht, dass das Feld von Jahr zu Jahr weiter zusammenrückt. Da entscheiden Nuancen", kommentierte Angerer seinen 14. Platz und erklärte: "Mir haben auf den letzten Kilometern ein paar Körner gefehlt. Ich bin aber zufrieden. Es macht wieder Spaß und das Feuer ist da."

"Der Gesamteindruck der Mannschaft ist schon viel besser als in der Vorwoche. Mit sechs Athleten in den Punkten können wir zufrieden sein", resümierte Bundestrainer Jochen Behle. Besonders der Auftritt der Herren freute ihn. Neben Angerer kamen Jens Filbrich (18.) und  Andy Kühne (26.) sowie Tom Reichelt (27.) unter die besten 30. Lediglich der zweimalige Weltmeister Axel Teichmann enttäuschte auf Rang 74. "Bei Axel ging gar nichts, das hat man von Beginn an gesehen. Da war keine Dynamik drin. Ich hatte aber auch das Gefühl, dass der Ski nicht stimmte", sagte Behle, während der Bad Lobensteiner mit frustrierter Miene schnurstracks in die Wachskabine marschierte. 

Lob für die Damen

Ein Lob hatte Behle auch für die Frauen parat. "Das waren gute Ergebnisse von unseren Mädels", sagte der Bundestrainer. Er war auch mit den Rückständen auf der schwierigsten Weltcup-Strecke einverstanden. "Nicole hat nach einem explosiven Start auf dem letzten Abschnitt etwas nachgelassen. Sie hätte noch ein, zwei Plätze weiter vorn landen können", sagte Behle und freute sich auch über Katrin Zeller (Oberstdorf), die 21. wurde. "Ich bin gut dabei, das ist die wichtigste Botschaft", sagte Fessel. Sie hatte wieder mit einem Husten zu kämpfen. "Leider ist es bei so einem nasskalten Wetter immer so", meinte die Oberstdorferin.

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