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Tödlicher Unfall bei Motorrad-WM Ärzte verlieren Kampf um Simoncellis Leben


Marco Simoncelli ist tot. Der italienische Motorrad-Rennfahrer starb am Sonntag nach einem Unfall beim WM-Lauf von Malaysia.

Der italienische Motorrad-Rennfahrer Marco Simoncelli ist tot. Der 24-Jährige erlag am Sonntag noch an der Rennstrecke seinen schweren Verletzungen, die er sich im Rennen der Königsklasse MotoGP beim WM-Lauf von Malaysia in Sepang zugezogen hatte. Das teilten die Veranstalter mit. Simoncelli war in Runde eins gestürzt und von Colin Edwards aus den USA sowie Valentino Rossi aus Italien überrollt worden.

Simoncelli wurde zwar sofort in das Medical Center an der Strecke gebracht und dort von erfahrenen Rennärzten erstversorgt, doch um 10.56 Uhr MESZ verloren sie den Kampf um Simoncellis Leben. Das zunächst abgebrochene Rennen wurde daraufhin abgesagt und ersatzlos aus dem Rennkalender 2011 gestrichen.

Simoncelli war 2010 in die MotoGP-Kategorie aufgestiegen, nachdem er im Jahr davor Weltmeister in der damaligen 250-Kubikzentimeter-Klasse geworden war. Simoncelli hatte in seiner noch jungen Grand-Prix-Karriere 14 Siege errungen.

Seit 1949 gab es internationalen Statistiken zufolge 47 Todesfälle in der WM. Die Gesamtzahl der bei Motorrad-Rennen ums Leben gekommenen Fahrer ist weitaus höher. Zuletzt starb der Japaner Shoya Tomizawa vor einem Jahr in Misano.

jwi/DPA DPA

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