Drohnenabwehr

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Marinestützpunkt Île Longue 2017

Mutmaßliche Drohnen über französischem Atom-U-Boot-Stützpunkt gesichtet

Der französische Atom-U-Boot-Stützpunkt Île Longue bei Brest ist mutmaßlich von Drohnen überflogen worden. Es seien Maßnahmen zur Drohnenabwehr ergriffen worden, teilte die Gendarmerie am Freitag mit. Nach ihren Angaben gaben die für die Bewachung der Basis zuständigen Marineinfanteristen mehrere Drohnen-Abwehrschüsse ab. Die Staatsanwaltschaft präzisierte später, dass Störsignale und keine Schusswaffen gegen die mutmaßlichen Drohnen abgefeuert worden seien. Demnach wurde auch keines der mutmaßlichen Fluggeräte abgeschossen.
Drohnenabwehrsystem

Innenministerkonferenz berät in Bremen über Drohnenabwehr

Die Innenministerkonferenz der Länder tritt am Mittwoch (18.30) in Bremen zu ihrer Herbstsitzung zusammen. Die Ressortchefinnen und -chefs beraten unter anderem über die Abwehr von Drohnen und andere Bedrohungen durch sogenannte hybride Kriegsführung. Die Tagung, an der auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) teilnimmt, dauert bis Freitag. Nach Angaben des Vorsitzlands Bremen stehen auf dem Programm unter anderem auch Gespräche über die Einführung des neuen europäischen Asylsystems Geas.
Dobrindt

Dobrindt stellt neue Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei in Dienst

Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Drohnen bekommt die Bundespolizei mehr Befugnisse zur Abwehr. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) stellte dazu am Dienstag in Blumberg nahe Ahrensfelde in Brandenburg die neue Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei in Dienst. Diese werde "zeigen, wie wir auf neue hybride Bedrohungen reagieren: schnell, präzise, mit Spitzen-Technologie", erklärte Dobrindt dazu. Es gelte das Prinzip "aufspüren, abwehren, abfangen".
Drohne vor Abwehrsensor

Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern soll noch dieses Jahr starten

Das gemeinsame Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern soll noch in diesem Jahr starten. Es solle "noch in diesem Monat eröffnet werden", sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin. In ihm sollten die Kompetenzen bei der Drohnenabwehr der Polizeien der Länder, der Bundespolizei und weiterer Sicherheitsbehörden des Bundes gebündelt werden. Einen genauen Termin für den Start nannte die Sprecherin noch nicht.