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Von Pendlerin gestrickt: Soviel Geld brachte der Verspätungsschal der Bahn auf Ebay ein

Passend zu ihren Zugverspätungen hat eine Pendlerin einen Schal gestrickt. Der fand im Internet reichlich Zuspruch. Jetzt wurde das gute Stück auf Ebay versteigert. Für einen vierstelligen Betrag.

Eine Frau strickt einen Schal

Die Pendlerin strickte nach Angaben ihrer Tochter das ganze Jahr 2018 an dem Schal, pro Tag zwei Reihen (Symbolfoto)

Getty Images

Drei, zwei, eins-meins. Nachdem der selbstgestrickte Schal einer Pendlerin im Internet die Runde machte, ist er jetzt versteigert worden. Unfassbare 7550 Euro brachte das als Bahn-Verspätungsschal bekannt gewordenen Kleidungsstück ein. Das Geld kommt der Bahnhofsmission zugute. 

"7550 Euro!!! Der Wahnsinn!!!", schreibt die Frau, die den Schal bei Ebay eingestellt hatte, nachdem ein Foto davon auf Twitter viral ging. "Meine Mama freut sich sehr - und ich mich auch. Damit hätten wir niemals gerechnet. Toll, dass wir soviel Geld für die Bahnhofsmission zusammenbekommen haben."

Die Pendlerin aus dem Raum München hatte den Schal gemäß der Verspätungen ihrer Züge gestrickt, jeden Tag zwei Reihen. Grau für unter fünf Minuten Verspätung , rosa für fünf bis 30, rot bei Verspätung auf beiden Fahrten oder einmal über 30 Minuten. Dabei habe die Mutter an allen Tagen im Jahr gestrickt, an denen sie gearbeitet hat. Urlaube ausgeschlossen.

Ihre Tochter lud ein Bild von dem Schal bei Twitter hoch. Dort wurde es mehr als 6.000 retweetet und erhielt mehr als 22.000 Likes. Sogar ausländische Medien wie die "CNN" berichtete über den "rail delay scarf".

Verspätungsschal bringt auf Ebay fast 8000 Euro ein

Auch die Marketing-Expertin der Deutschen Bahn, Antje Neubauer, lobte die Idee und nannte den Schal in einem Twitter-Kommentar "kreativ" und "sensationell". Aufgrund der riesigen Resonanz und der vielen Nachfragen, was denn nun mit dem Schal passieren soll, entschied sich die Frau, ihn für einen guten Zweck auf Ebay zu versteigern.

Dort wechselte er jetzt für 7550 Euro den Besitzer. Geld, was jetzt der Bahnhofsmission gespendet werden soll. Die meldet sich ebenfalls auf Twitter zu Wort: "Wir sind sehr begeistert und sehr dankbar! Was für eine tolle Aktion! Wir können ganz vielen Menschen mit dem Geld helfen. Herzlichen Dank!"

Quellen: "Twitter"/Ebay




jek
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.