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Strafgebühren bei der Commerzbank: Müssen wir künftig Geld fürs Sparen zahlen?

Wer Geld bei der Commerzbank anlegt, muss dafür künftig Gebühren zahlen, statt Zinsen zu kassieren. Noch trifft es nur ausgewählte Kunden, doch viele Sparer fragen sich, ob es dabei bleibt.

Die Commerzbank führt als zweite deutsche Bank Strafzinsen für hohe Geschäftsguthaben ein

Die Commerzbank führt als zweite deutsche Bank Strafzinsen für hohe Geschäftsguthaben ein

Nun also auch die Commerzbank. Lange galten Strafzinsen in der Branche als Tabu. Doch nach der bis dato kaum bekannten Thüringer Skatbank führt jetzt die deutsche Nummer zwei Gebühren für hohe Geschäftsguthaben ein. Ein Trend?

Drohen Millionen Sparern jetzt negative Zinsen?

Nein, meint Branchenkenner Max Herbst von der Finanzberatung FMH: "Es dürfte Jahre dauern, bis Einlagen unter 250.000 Euro betroffen sein werden." Spareinlagen bis 100.000 Euro hält der Frankfurter Experte für gänzlich ungefährdet von den aktuellen Beschlüssen einzelner Banken: "Der Kleinsparer muss keine Angst haben, dass morgen sein Sparbuch mit 30.000 Euro mit Negativzinsen belastet wird." Auch die Commerzbank versichert: Privatkunden und Mittelstand würden von der Strafgebühr verschont.

Wie sieht es in der Branche insgesamt aus?

"Die Deutsche Kreditwirtschaft erwartet nicht, dass es zu negativen Einlagenzinsen für Privatkunden kommen wird", sagt BVR-Präsident Uwe Fröhlich als Sprecher der Deutschen Kreditwirtschaft. Branchenprimus Deutsche Bank plant nach Angaben eines Sprechers derzeit nicht, "im breiten Kundengeschäft" Gebühren für Einlagen einzuführen. Der Sprecher erklärt: "Für institutionelle Kunden mit zusätzlichem Bedarf an Einlageprodukten bietet die Bank verschiedene Anlagealternativen an, um auf das geänderte Zinsumfeld reagieren zu können."

Welche Kunden sind von Strafzinsen betroffen?

Die Commerzbank behält sich eine "Guthabengebühr" nach Angaben eines Sprechers "bei einzelnen großen Firmenkunden mit hohen Guthaben sowie bei Großkonzernen und institutionellen Anlegern" vor. Greifen soll das ab Dezember. Die Deutsche Skatbank - eine Direktbank-Tochter der Volks- und Raiffeisenbank Altenburger Land in Thüringen - erhebt seit November für Beträge auf Tagesgeldkonten von mehr als 500.000 Euro einen Negativzins von 0,25 Prozent. Dieser wird aber erst fällig, wenn die Gesamteinlagen des Kunden drei Millionen Euro überschreiten.

Warum verlangen Banken plötzlich Geld für Guthaben ihrer Kunden?

Die Institute begründen das mit der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Als erste größere Notenbank der Welt bittet die EZB seit Juni Geschäftsbanken zur Kasse, wenn diese Geld bei ihr parken. Zunächst waren es 0,1 Prozent, im September erhöhten die Währungshüter den Strafzins auf 0,2 Prozent. Diese Gebühr geben erste Banken nun weiter - etwa an Unternehmenskunden, für die sie große Geldbestände vorhalten. "Großinvestoren legen ihr Geld auch wegen der üppigen Einlagensicherung in Deutschland an", erklärt Branchenkenner Herbst. Er hält Gebühren für gerechtfertigt: "Sicherheit kostet halt Geld."

Trifft das nicht letztlich doch alle Bankkunden?

Auf Umwegen könnten Strafzinsen durchaus bei Kleinsparern und Verbrauchern ankommen: Zu den Großkunden der Banken mit teils gewaltigen Anlagesummen zählen auch Fondsgesellschaften. Denkbar ist, dass Fonds für Anleger weniger Rendite abwerfen, weil deren Anbieter bei ihrer Bank Gebühren für die Geldanlage zahlen müssen. Die Fondsgesellschaft Union Investment erklärt, sie halte ohnehin möglichst nicht mehr Liquidität vor als unbedingt notwendig und versuche aktuell, Gelder zum Beispiel in Festgeld umzuschichten.

Was soll der EZB-Strafzins überhaupt bezwecken?

Die Währungshüter wollen Banken dazu bringen, überschüssiges Geld nicht zu horten, sondern mehr Kredite an Unternehmen und Verbraucher zu geben. Das könnte die lahmende Konjunktur im Euroraum ankurbeln und die für den Wirtschaftsaufschwung gefährlich niedrige Inflation wieder in Richtung der EZB-Zielmarke von knapp 2,0 Prozent heben.

Geht das Kalkül der Währungshüter auf?

Banken haben ihre Übernacht-Einlagen bei der EZB kräftig verringert. Nach jüngsten Daten parken die Institute noch gut 25 Milliarden Euro bei der EZB. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, als das Misstrauen der Banken untereinander groß war, waren es mehr als 800 Milliarden Euro. Die Kreditvergabe hat jedoch nicht so angezogen wie erhofft. Viele deutsche Mittelständler etwa haben ausreichend eigene Gelder, um neue Maschinen und Fabrikhallen zu finanzieren. Und weil die konjunkturelle Lage insgesamt unsicher bleibt, stehen viele Manager beim Thema Investitionen grundsätzlich auf der Bremse.

Jörn Bender/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(