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ZULIEFERER: Delphi übertraf die Marktprognosen

Der weltgrößte Autozulieferer Delphi hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal um knapp zwei Drittel gesteigert und lag damit deutlich höher als von Analysten erwartet.

Der Gewinn sei auf 54 Millionen Dollar oder 0,10 Dollar je Aktie von 33 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte der in Michigan ansässige US-Konzern mit. Analysten hatten im Durchschnitt 0,08 Dollar je Aktie erwartet. Im laufenden Quartal und im Gesamtjahr werde Delphi die Markterwartungen erfüllen, prognostizierte der Autozulieferer.

Der Quartalsumsatz stieg den Angaben zufolge auf 6,45 Milliarden Dollar von 6,23 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Damit übertraf das Unternehmen wie auch beim Gewinn die eigenen Prognosen. Finanzchef Alan Dawes begründete das Ergebnis vor allem mit dem gestiegenen Umsatz im Geschäft mit nicht zum ehemaligen Delphi-Mutterkonzern General Motors (GM) gehörenden Kunden. Der Erlös habe hier unter anderem wegen der Kursverluste des Dollar zum Euro um 19 Prozent zugelegt, sagte Dawes. Verliert die US-Währung zum Euro an Wert, können US-Firmen ihre Produkte in Europa ohne Margeneinbußen günstiger anbieten als ihre europäischen Konkurrenten.

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