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Nachhaltiger Strom Import verdoppelt: Solaranlagen-Boom in Simbabwe

Solaranlagen-Boom in Simbabwe
Solaranlagen-Boom in Simbabwe
© Philimon Bulawayo/REUTERS
Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung: All das macht uns schwer zu schaffen. Aber es gibt auch die guten Nachrichten. Denn jede Woche erreichen uns Nachrichten in Sachen Klima und Nachhaltigkeit, die uns ein wenig aufatmen lassen. Und die wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Summ-Summ

Vorfahrt für Elektroautos: Der Mobilitätswandel lässt sich auch in der weltgrößten Fabrik für Dieselmotoren im französischen Trémery nahe Metz ablesen. Der PSA-Konzern, zu dem Peugeot und Citroën gehören, will 2021 dort mit 180000 Einheiten doppelt so viele Elektromotoren herstellen wie im vergangenen Jahr. Bis 2025 könnte die Produktion auf bis zu 900000 Elektroaggregate ausgeweitet werden.

Stabiler Strom

Das Stromnetz in Simbabwe gilt als anfällig für Störungen. Durch Dürre fällt oftmals ein wichtiges Wasserkraftwerk aus. Weil viele Menschen während der Corona- Krise im Homeoffice arbeiten und Energie verbrauchen, gibt es ­ zusätzlich immer wieder Stromausfälle. Schlecht für die Wirtschaft. Oft fällt die Prouktion aus, weil kein Strom verfüg ist. Stabilere Energieversorgung versprechen Solaranlagen. Und eine gute Alternative zu den vielen mit Treibstoff betriebenen Notstromaggregaten. Kein seltenes Bild: Lange Schlangen an Tankstellen, damit man überhaupt Strom hat.

Nun erlebt das Land einen regelrechten Solar-Boom – was der Umwelt zugute kommt. Bereits vor Ausbruch der Krise hatten sich die Importe von Solartechnik zwischen 2017 und 2019 mehr als verdoppelt. Was auf der Hand liegt: Solarstrom ist eine große Hoffnung für ein so sonnenreiches Land wie Simbabwe.


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