HOME

Trend Luxus-Gentrifizierung: Alle Mieter raus! So wird aus einem Mietshaus ein Bonzen-Tempel

In New York gibt es nicht mehr genug Palais für die Superreichen. Also wirft man jetzt Mieter raus und verwandelt ihre Appartmentblocks in Stadt-Paläste.

Das Haus bietet ein repräsentatives Äußeres. 

Das Haus bietet ein repräsentatives Äußeres. 

Was macht man, wenn es in einer Stadt nicht mehr genug Palais und Stadthäuser gibt, die den Superreichen dieser Welt ein standesgemäßes Wohnen ermöglichen? Man kauft einfach ein großes Mietshaus, setzt die Mieter vor die Tür und verwandelt dann ihre schäbigen Unterkünfte in eine stilvolle Stadt-Residenz.

Diese Umwandlung geschieht gerade in Brooklyn. Vor einigen Monaten erwarb die Benchmark Real Estate Group ein schmuckes Eckhaus mit 20 Mietwohnungen für 13,5 Millionen Dollar von den Zeugen Jehovas. Nun wird das Haus wieder angeboten und zwar für 22 Millionen  Dollar, das ist fast eine Verdopplung. Die Wertsteigerung erklärt sich, weil die Benchmark Real Estate Group zuerst einmal die alten Mieter vor die Tür gesetzt hat. Oder fast, noch sollen sich einige Mieter im Haus aufhalten, im August soll auch dieses Problem gelöst sein. Dem neuen Käufer wird das Gebäude mit derzeit 1300 Quadratmeter Wohnfläche  dann Mieter-rein übergeben – für 22 Millionen.

Entwürfe zeigen die neue Küche.

Entwürfe zeigen die neue Küche.


Mieter raus, Weinkeller rein

Architekt Lee Stahl von The Renovated Home hat bereits Pläne erstellt, die zeigen, was man aus den schlichten Behausungen machen kann. Vier Schlafzimmer, ein Fitness-Bereich, ein großzügiger Weinkeller und eine Dachterrasse würden das Haus wohnlich machen. Im obersten Geschoss ist zudem eine weitere kleine Wohnung vorgesehen, geeignet für Gäste oder für Bedienstete. Lee Stahl gibt an, dass seine Umbaupläne etwa zehn Millionen kosten würden. Die kämen zu den 22 Millionen des Kaufpreises freilich noch hinzu. Denn der Aufschlag von 8,5 Millionen zum Einkaufspreis von 13,5 Millionen beinhaltet lediglich die Entsorgung der Altmieter.

Die Dachterrasse des neuen Hauses.

Die Dachterrasse des neuen Hauses.


In der Anzeige heißt es euphorisch: "50 Orange Street bietet die Chance in einem Luxus-Haus zu leben, das fast drei Mal so groß ist wie die meisten Stadthäuser in Manhattan, zu fast dem gleichen Preis."

Nicht das erste Projekt dieser Art

Insgesamt ist das also ein Schnäppchen, auch mit dem Umbau könnte der neue Hausherr mit einer Investition von 32 Millionen Dollar einziehen. In kurzer Entfernung am Pierrepont Place wird ein Megamansion für 40 Millionen angeboten – hier mussten nur acht große Mietwohnungen weichen. 

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.