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Fachkräfte: Die Mär vom Mangel

Die Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel. Bildungsministerin Schavan will deshalb die Zuwanderung hochqualifizierter Ausländer erleichtern. Aber eine stern-Umfrage ergab: Die Mehrheit der Deutschen ist gegen diesen Plan.

Von Frank Donovitz

Die Arbeitslosigkeit sinkt. Zuletzt zählte die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit 3,687 Millionen Erwerbslose. Das ist der niedrigste Stand seit sechs Jahren. Zudem sind derzeit knapp 650.000 Stellen unbesetzt. Einige Branchen, darunter die IT-Wirtschaft sowie Teile der Metall- und Elektro-Industrie, klagen bereits über Fachkräftemangel. Das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) glaubt, dass in zehn Jahren rund 200.000 Ingenieure in Deutschland fehlen könnten.

Prompt will Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) die Zuwanderung von hochqualifizierten Ausländern erleichtern. Eine knappe Mehrheit der Bundesbürger (52 Prozent) lehnt dies jedoch ab. Das ergibt eine repräsentative Umfrage des Forsa-Insituts im Auftrag des stern. Insbesondere Arbeiter und Angestellte sind gegen vereinfachte Fachkräftezuwanderung (siehe Grafik).

Tatsächlich kann von massenhaftem Fachkräftemangel derzeit keine Rede sein. Die Dauer ungewollter Nichtbesetzung von Stellen hat sich im Durchschnitt nur sehr gering erhöht: Von 19 Tagen im Jahr 2005 auf 21 Tage im vergangenen Jahr. Überdurchschnittlich gestiegen sind diese so genannten Vakanz-Tage vor allem in den Wirtschaftszweigen Chemie, Bau und Handel. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die stern.de vorliegt.

Anders ist die Situation in Branchen, die zuletzt besonders über Fachkräftemangel geklagt haben. Im Jahr 2006 war laut IAB zwar knapp ein Fünftel aller offenen Stellen schwer besetzbar, zu vorderst in der Metall-, Elektro- und Fahrzeugindustrie (siehe Tabelle). Doch deren eingeplante Suchdauer nach neuen Mitarbeitern hat sich im Jahresvergleich von 70 auf 56 Tage verringert. "Das lässt vermuten, dass es bei deren Fachkräfte-Klagen nicht immer darum geht, dass keine geeigneten Personen gefunden werden, sondern dass die Besetzung ganz schnell gehen soll", sagt IAB-Wissenschaftlerin Anja Kettner. Dies gelte auch für den Bereich der wirtschaftlichen Dienstleistungen. Dazu zählen unter anderem der IT-Sektor, die Beraterbranche sowie die Immobilienwirtschaft.

Eher Mängel statt Mangel

"Diese Ergebnisse erhärten unsere Auffassung, dass es zwar partiellen Fachkräftemangel gibt, dies aber kein volkswirtschaftlich gravierendes Problem ist", sagt Forscherin Kettner. Vielmehr rächten sich jetzt die jahrelange Stellenstreichungspolitik vieler Unternehmen. Der unerwartet robuste Wirtschaftsaufschwung habe sie rasch an ihre personelle Kapazitätsgrenze gebracht, schnell qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren, sei angesichts der verbesserten Arbeitsmarktlage schwieriger als noch vor Jahren, so Kettner weiter. Die Arbeitsmarktexpertin empfiehlt den Unternehmen deshalb umzudenken: mehr betriebliche Fortbildung, flexiblere Arbeitszeiten besonders für Frauen, mehr und breiter gefächerte Ausbildung in Berufen mit längerfristiger Perspektive.

Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.