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Diskriminierende E-Mail: Jobabsage, weil der Name zu sehr nach "Ghetto" klingt

In den USA hat eine junge Frau auf eine Jobbewerbung eine Absage erhalten, deren Inhalt sie sehr verstört und verletzt hat. Ihr Vorname sei schuld. Hermeisha Robinson verfasste ein wütendes Facebook-Posting wegen Diskriminierung.

Ihr Name klänge nach Ghetto, wurde Hermeisha Robinson per E-Mail beleidigt. Offenbar wurde das die Jobanzeigen-Seite einer Klinik aus St. Louis gehackt.

Ihr Name klänge nach Ghetto, wurde Hermeisha Robinson per E-Mail beleidigt. Offenbar wurde das die Jobanzeigen-Seite einer Klinik aus St. Louis gehackt.

Getty Images

Die Klinik Mantality Health in St. Louis, Missouri, behandelt Männer, die einen niedrigen Testosteronspiegel haben und deshalb zum Beispiel unter Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Übergewicht leiden. Die 27-jährige Hermeisha Robinson reagierte auf eine Anzeige, in der Mantality Health eine Kundenberaterin suchte. Am Montag erhielt Robinson eine Absage per E-Mail mit einer höchst diskriminierenden Begründung. Nicht ihre Qualifikation für den Job wurde angezweifelt, sondern der Absender behauptete, man zöge "keine Bewerber in Betracht, deren Namen nach 'Ghetto' klingen". Robinson war entsetzt und sehr verletzt, da ihr Vorname für sie mit einer besonderen Geschichte verbunden ist und sie sich zu Recht erniedrigt fühlte. Sie war zu ihrem seltenen Vornamen durch ihren Vater Herman gekommen, der sehr jung verstorben ist. Ihre Mutter wollte ihm damit ein Andenken setzen. Robinson teilte die Absage mit einer in Großbuchstaben verfassten Wutrede bei Facebook.

🗣 I HAVE A PUBLIC SERVICE ANNOUNCEMENT I AM VERY UPSET BECAUSE TODAY I RECEIVED AN EMAIL ABOUT THIS JOB THAT I APPLIED...

Gepostet von Hermeisha Robinson am Montag, 13. August 2018

Robinson fordert ihre Facebook-Freunde im letzten Satz ihres Postings dazu auf, es zu teilen, denn "Diskriminierung muss aufhören!". Mehr als 11.000 Menschen kommen ihrem Wunsch nach. Mehr als 3000 hinterlassen ihr Nachrichten in den Kommentaren. Dabei stellt sich heraus, dass sie wohl nicht die Einzige war, die diese beleidigende Absage bekommen hatte. Rund 20 weitere Menschen mit ausgefallenen Vornamen sollen die E-Mail mit gleichlautendem Text erhalten haben.

Firma wurde gehackt

Screenshot Website

Das Passwort für die Seite mit Jobanzeigen wurde missbraucht, erklärt die Firma Mantality Health auf ihrer Website, der Schuldige werde gesucht. "Wir teilen die Wut und Frustration derer, die diese gefälschten E-Mails erhalten haben."

Auch der Klinikdirektor von Mantality Health, Kevin Meuret, meldete sich zu Wort, er wandte sich an Robinsons Cousine. "Ich bin Vater von drei Töchtern", schrieb er, "und dass die junge Dame diese Antwort erhalten hat, ist furchtbar." Aktuell glaubt man, ein verärgerter ehemaliger Mitarbeiter habe sich in das System gehackt und die Antworten verschickt, um die Klinik in Misskredit zu bringen. Offenbar war seit seinem Weggang das Passwort nicht geändert worden. Derzeit ermittelt die Polizei noch.

Szene Vorstellungsgespräch
bal
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.