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Medizinischer Bereich wird bei Azubis beliebter

Medizinische Fachangestellte beliebtester Ausbildungsberuf bei Frauen

Bei der Berufsausbildung gewinnt der medizinische Bereich bei jungen Menschen an Attraktivität: In der Rangliste der beliebtesten Ausbildungsberufe rückte die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten bei Frauen mit 16.680 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im vergangenen Jahr auf den ersten Platz vor. Sie verdrängte die Kauffrau für Büromanagement auf Rang drei. Auf Platz zwei lag wie im Vorjahr die Ausbildung zur zahnmedizinischen  Fachangestellten.
Mikrotechnologie-Auszubildende in Dresden

"Zweiter Rekordanstieg in Folge": Ausbildungslöhne legen kräftig zu

Die Tariflöhne von Auszubildenden haben 2025 erneut deutlich zugelegt - am stärksten im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel. Im Schnitt kletterten die Ausbildungsvergütungen um 6,7 Prozent, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) am Donnerstag in Bonn mitteilte. In tarifgebundenen Betrieben verdienten die Auszubildenden demnach über alle Ausbildungsjahre hinweg monatlich 1209 Euro brutto im Monat und damit 76 Euro mehr als im Vorjahr.
Auszubildende

Weniger Plätze für Azubis: Konjunkturflaute verschärft Lage auf Ausbildungsmarkt

Die derzeit schwierige wirtschaftliche Lage in Deutschland wirkt sich auch auf den Ausbildunsmarkt aus. Wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) am Mittwoch mitteilte, wurden 2025 bundesweit rund 476.000 duale Ausbildungsverträge abgeschlossen, 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Noch deutlicher brach das Angebot an Ausbildungsplätzen ein: Mit rund 530.300 Stellen wurden hier 25.300 Ausbildungsplätze weniger registriert - ein Minus von 4,6 Prozent.
Arbeiter in Duisburg

Umfrage: Betriebe finden ältere Arbeitnehmer zu wenig anpassungsfähig

Ältere Arbeitnehmer werden einer Umfrage zufolge von den Betrieben als zu wenig anpassungsfähig an Veränderungen eingestuft. 56 Prozent der Befragten sagten in einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Umfrage unter fast 4000 Betrieben, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 50 Jahren sich nicht gut an Veränderungen in der Arbeitswelt anpassen können. Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Älteren gibt es dagegen kaum - nur dreizehn Prozent stimmten der Aussage zu, dass diese schwächere Leistungen als Jüngere erbringen.
Auszubildende

Mindestvergütung für Azubis steigt nächstes Jahr auf 724 Euro

Azubis steht im kommenden Jahr eine höhere Mindestvergütung zu. Wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) am Montag mitteilte, gilt für Auszubildende in dualen Ausbildungsberufen, die ihre Ausbildung zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2026 beginnen, eine Mindestvergütung von 724 Euro im ersten Ausbildungsjahr - knapp 6,2 Prozent mehr als bislang. Im zweiten Ausbildungsjahr sind es dann 854 Euro, im dritten 977 Euro und im vierten Jahr 1014 Euro.