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Umfrage: (K)eine Angst um den Job

Faszinierende Welt der Meinungsforschung: Eine GfK-Umfrage besagt, dass die Angst um den Job abnimmt. Die andere Umfrage behautptet das Gegenteil. Was meinen die Leser von stern.de?

Wow! Die Konjunktur brummt und immer weniger Deutsche haben Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Das meldet der Unternehmerverband der Wirtschaftsjunioren. Demnach glaubten 2004 nur 44 Prozent, ihr Job sei sicher. 2005 waren es bereits 54 Prozent. Wenn es so weitergeht, herrscht in fünf Jahren unter den Werktätigen eitel Sonnenschein. Das ist eine Nachricht, wie sie Wirtschaftsminister Michel Glos gerne liest - und der Verband der Wirtschaftsjunioren wohl auch gerne produziert. Sollen doch andere den Miesepeter spielen.

Verdammt! Die Deutschen haben unter den Europäern die meisten Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Das meldet die Gesellschaft für Konsumforschung. Demnach haben 2002 unter den Westdeutschen 71 Prozent die Arbeitslosigkeit als größte Bedrohung gesehen, unter den Ostdeutschen waren es 87 Prozent. Nun ist die Bedrückung in Westdeutschland noch stärker geworden. 77 Prozent der Wessis befürchten in dunklen Stunden, sie könnten eines Tages auf der Straße stehen, in Ostdeutschland sind es "nur" noch 85 Prozent. Das ist eine Umfrage, wie sie die GfK gerne produziert, den sie bestätigt ältere Umfragen der GfK. Außerdem sie den medienkompatiblen Alarmismus in Sachen Arbeitsmarkt.

Also wie jetzt? Haben die Deutschen Angst um ihren Job oder nicht? Ist die Konjunktur so gut, dass man glaubt, dass wird schon - selbst wenn die eigene Firma pleite macht? Wie fühlen sich die stern.de-Leser? Machen Sie bei unserer Umfrage mit.

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