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Umfrage unter Arbeitnehmern: Mehr als sechzig Prozent arbeiten mit dem Computer

Der Computer dominiert das Arbeitsleben in Deutschland weit mehr als noch vor sieben Jahren: Sechs von zehn Beschäftigen sitzen in ihrem Job regelmäßig vor dem Rechner. In Skandinavien sind es sogar noch mehr.

Der PC ist zum zentralen Werkzeug am Arbeitsplatz geworden: Nach einer Umfrage des Fachverbands Bitkom arbeiten 61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig am PC. Bei einer ähnlichen Erhebung vor sieben Jahren waren es erst 44 Prozent gewesen, wie der Verband am Montag in Berlin mitteilte.

"Der PC gewinnt auch jenseits der typischen Bürojobs immer mehr an Bedeutung", erklärte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer diese Entwicklung. Selbst im verarbeitenden Gewerbe werde der Computer von über der Hälte aller Beschäftigten regelmäßig genutzt. Die höchste PC-Dichte gibt es aber in der Medien- und Kulturbranche mit 92 Prozent. Danach folgen die Energiebranche mit 82 Prozent und der Handel mit 71 Prozent. Am Bau ist der Computer am geringsten verbreitet: Hier arbeitet nur knapp ein Viertel der Beschäftigten am Computer.

Im EU-Vergleich liegt Deutschland nach Angaben von Bitkom auf dem sechsten Platz hinter Ländern wie Finnland (71 Prozent), Schweden (68 Prozent) und Norwegen (66 Prozent). Schlusslicht ist Bulgarien, wo nur jeder Fünfte regelmäßig am Computer arbeitet.

DPA / DPA
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