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Experiment: Der Traum von der Vier-Tage-Woche lebt: Österreichische Post ist bereits in Verhandlungen

Ein Traum vieler Angestellten rückt zumindest für Beschäftigte der österreichischen Post AG in greifbare Nähe: die Vier-Tage-Woche. Die Unternehmensführung erwartet positive Gesprächsabschlüsse.

Die österreichische Post will die Vier-Tage-Woche einführen

Die österreichische Post will die Vier-Tage-Woche einführen

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Für den Arbeitnehmer klingt es wie ein Traum: eine Vier-Tage-Woche. Vier Tage im Büro, drei Tage frei. Der Donnerstagabend wird zum Freitagabend, die Erholung von der anstrengenden Woche kann sich über einen längeren Zeitraum entfalten – und am Verdienst würde sich auch nichts ändern.

Wir berichteten vor einigen Tagen über eine Firma, die genau dieses Szenario erfolgreich testete: Perpetual Guardian in . Die Vermögensberatungsfirma mit 240 Angestellten führte die Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich ein - zumindest experimentell.

Auch die österreichische Post denkt an die Vier-Tage-Woche

Für Angestellte der österreichischen Post AG könnte genau dieses Szenario bald ebenfalls Realität werden: Wie die österreichische Zeitung Presse berichtet, laufen bereits Verhandlungen zu einer möglichen Vier-Tage-Woche. 

Bei der Unternehmensführung stößt der Vorschlag der zuständigen Gewerkschaft auf offene Ohren: "Wenn Flexibilität Mitarbeiter zufriedener macht, dann sind sie auch motivierter und besser", sagte -Chef Georg Pölzl der Zeitung. Unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen sehe man eine Vier-Tage-Woche "sehr positiv".

Zuvor hatte Österreich ein neues Arbeitsgesetz beschlossen, die eine neue Arbeitszeitflexibilisierung durchsetzt. Es gilt ab 1. September.

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