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Bewerbungen: Die schlimmsten Vorstellungsgespräche: "Was haben Sie denn diesem Unternehmen gebracht?"

Freche Gegenfragen an den Chef, sexistische Personaler oder inkompetente Bewerber – in Vorstellungsgesprächen kann alles Mögliche schiefgehen. Twitter-User haben ihre kuriosesten Erlebnisse aufgeschrieben.

Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräche können für beide Seiten zum Fiasko werden

Getty Images

Auf Vorstellungsgespräche kann man sich noch so akribisch vorbereiten, Überraschungen können überall lauern. Es ist immer möglich, dass man eine unerwartete Frage gestellt bekommt oder dass sich auf der anderen Seite der Bewerber als völlig inkompetent herausstellt. Die Publizistin Harriet Williamson fragte auf Twitter ihre fast 8000 Follower nach ihrem schlimmsten Vorstellungsgespräch.

Die meisten Likes bekam der Bericht eines Users, der bei einer Einzelhandelskette anfangen wollte. Der Chef fragte: "Was bringen Sie dem Unternehmen?" Und der Bewerber, auf diese Frage offensichtlich nicht eingestellt, konterte mit einer ganz simplen Gegenfrage: "Was haben Sie denn diesem Unternehmen gebracht?"

Vorstellungsgespräche: Man kann es mit der Vorbereitung auch übertreiben

Eine Nutzerin übertrieb es etwas mit der Vorbereitung auf ihr Gespräch: Sie hatte vorher auf allen möglichen Wegen Tipps gesammelt. Dabei hatte sie gelernt, dass direkter Augenkontakt entscheidend sei. "Der Typ kommt rein, ich gehe zu ihm, schüttele seine Hand und schaue ihm die ganze Zeit mit meinem intensiven Blick in die Augen, während ich zu meinem Stuhl gehe", beschreibt sie die Situation. "Er hatte richtig Angst."

Das richtige Hobby kann den Lebenslauf aufwerten.

Ein männlicher Bewerber namens Kasey hatte sich um ein Praktikum bei einem Filmregisseur bemüht – der Filmemacher glaubte anhand des Vornamens aber, eine Frau eingeladen zu haben. Alle anderen Praktikantinnen seien weiblich gewesen, berichtet der User, "und er sprach nur darüber, wie heiß sie waren. Natürlich habe ich den Job nicht bekommen". Generell scheint sexistisches Verhalten bei einigen Firmen in Vorstellungsgesprächen an der Tagesordnung zu sein. Einige Userinnen erzählen davon, wie Manager sie beispielsweise als "Baby" angesprochen hätten.

Doch auch auf der anderen Seite des Schreibtischs, also auf der Seite der Personaler, gibt es so manche kuriosen Erfahrungen. Da wäre zum Beispiel der Chef einer Kinderhilfsorganisation, dessen Bewerber erst im persönlichen Gespräch damit herausrückte, dass ihm der Kontakt zu Kindern gerichtlich verboten worden war. Ein anderer Interviewer hatte einen Kandidaten im Büro, der mitten im Gespräch zuerst laut furzte und dann vor Scham zu weinen anfing. Man möchte mit niemandem, der an diesem Treffen in irgendeiner Funktion teilgenommen hat, tauschen.

epp
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