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Karstadt: In der Zentrale soll jeder vierte Job wegfallen

Neue Details zu den Sparplänen des neuen Karstadt-Chefs: Rund 2000 Vollzeitjobs sollen wegfallen und auch die übrigen Mitarbeiter sollen auf vieles verzichten.

Rund 2000 Karstadt-Mitarbeiter sollen im Zuge der Sanierung ihren Job verlieren

Rund 2000 Karstadt-Mitarbeiter sollen im Zuge der Sanierung ihren Job verlieren

Karstadt zieht den harten Sparkurs durch: Anscheinend sollen Tausende Arbeitsplätze gestrichen werden. Geplant seien Einsparungen von Personalkosten in Höhe von 1950 Vollzeitstellen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf ein Schreiben des Gesamtbetriebsrates an die Mitarbeiter. "Unter Berücksichtigung der Teilzeitquote wären das circa 3000 Mitarbeiter." In der Essener Zentrale solle "mehr als jeder vierte Arbeitsplatz" wegfallen. Das Unternehmen hat derzeit noch 17.000 Mitarbeiter. Auch denen, die bleiben, drohen harte Abstriche: Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld sollen wegfallen, ebenso Tariferhöhungen "über einen langen Zeitraum". Zudem solle die Arbeitszeit von durchschnittlich 37,5 auf 40 Stunden pro Woche erhöht werden.

Der neue Karstadt-Chef Stephan Fanderl will die angeschlagene Warenhauskette mit einer Radikalkur wieder in die schwarzen Zahlen führen. Für sechs Standorte ist das Aus im kommenden Jahr bereits beschlossene Sache. Weitere zehn der 83 Warenhäuser stehen Fanderl zufolge darüber hinaus auf der Kippe.

haw/DPA/AFP / DPA
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